Mutares Aktie: Asien-Deal abgeschlossen
Während andere Unternehmen zwischen Weihnachten und Neujahr in Ruhe sind, schließt Mutares Transaktionen ab. Der auf Restrukturierung spezialisierte Investor hat kurz vor dem Jahreswechsel gleich drei Deals bekannt gegeben – einen Exit in Italien und zwei Übernahmen in China. Das Management zeigt damit: Die Pipeline für 2026 ist gefüllt.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- Conexus-Verkauf: Exit des italienischen Infrastruktur-Spezialisten an die ATS-Gruppe
- China-Offensive: Mehrheiten an zwei Automobilzulieferern übernommen
- Timing: Closing der Asien-Deals bereits vollzogen, Conexus-Exit für Q1 2026 geplant
Exit in Italien, Einstieg in China
Den strategisch bedeutsamsten Schritt verkündete Mutares buchstäblich in den letzten Stunden des Jahres 2025. Das Unternehmen verkauft Conexus S.p.A., einen Spezialisten für Hochspannungs- und Erdkabelprojekte, an die ATS-Gruppe. Conexus war seit 2022 im Portfolio und wurde erfolgreich restrukturiert.
Parallel dazu hat Mutares den Zugang zum chinesischen Markt forciert. Die Übernahmen von Mehrheitsanteilen an Hwaseung Special Rubber (HSR) und Hwaseung Auto Parts (HST) sind bereits abgeschlossen. Beide Unternehmen produzieren Schläuche und Dichtungen für lokale Automobilhersteller – ein direkter Zugang zum weltweit größten Fahrzeugmarkt.
Strategie zeigt sich konsequent
Die Deals folgen einem klaren Muster: Mutares kauft Unternehmen in schwierigen Situationen, stabilisiert sie und verkauft sie mit Gewinn weiter. Der Conexus-Exit dürfte sich positiv auf den Net Asset Value (NAV) auswirken und die Dividendenfähigkeit unterstreichen. Konkrete Zahlen zum Verkaufspreis wurden noch nicht genannt.
Die China-Akquisitionen eröffnen zudem Synergien mit der bestehenden Beteiligung Amaneos und diversifizieren das Portfolio geografisch. Die Münchener setzen weiter auf Automotive und Infrastruktur als Kernbereiche – zwei Sektoren, die trotz schwierigem Marktumfeld Konsolidierungschancen bieten.
Der Conexus-Exit soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Zum Jahresende notierte die Aktie bei 30,00 Euro und liegt damit sieben Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Mit einer Transaktionsgeschwindigkeit auch "zwischen den Jahren" signalisiert das Management: 2026 könnte das Tempo weiter anziehen.
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