Westliche Industrienationen sind bei Seltenen Erden seit Jahrzehnten stark von externen Lieferanten abhängig. MP Materials baut derzeit in den USA eine komplett integrierte Lieferkette auf, um genau diese Schwachstelle zu beheben. Auf einer Investorenkonferenz legte das Management nun den konkreten Fahrplan vor – und präsentierte dabei namhafte Abnehmer aus der Tech- und Autoindustrie.

Vom Bergwerk zum fertigen Magneten

Gestern skizzierte das Unternehmen auf der JPMorgan Industrials Conference seine strategische Vision. Das Kernziel ist eine vollständig integrierte Produktion innerhalb der Vereinigten Staaten. MP Materials deckt dabei künftig alle Schritte vom Abbau bis zum fertigen Magneten ab.

Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist die Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium. Die Behörde garantiert nicht nur eine Preisuntergrenze, sondern verpflichtet sich auch, die gesamte Produktion der geplanten 10X-Anlage abzunehmen. Finanziell peilt das Management durch diesen Ausbau ein normalisiertes EBITDA von über 650 Millionen US-Dollar an. Der Fokus liegt dabei auf der sicheren Versorgung mit Neodym-Praseodym.

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Prominente Kunden stehen bereit

Die Nachfrage nach Hochleistungsmagneten wächst rasant. Treiber sind vor allem künstliche Intelligenz, Robotik und Hybridtechnologien. Um diesen Bedarf zu bedienen, hat sich MP Materials bereits strategische Partner gesichert. Für Apple wird das Unternehmen künftig Magnete herstellen, die aus recycelten Rohstoffen gewonnen werden.

General Motors fungiert als Basiskunde für die Automobilbranche. Die ersten kommerziellen Verkäufe von fertigen Magneten an den Autobauer sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen.

Der Zeitplan für die neuen Anlagen

Um diese Produktionsziele zu erreichen, treibt der Konzern den Ausbau seiner Infrastruktur zügig voran. Die große 10X-Magnetfabrik im texanischen Fort Worth befindet sich im Bau und soll 2028 in Betrieb gehen.

Noch schneller geht es am Hauptstandort Mountain Pass. Dort starten Mitte 2026 die Anlagen zur Trennung schwerer Seltener Erden. Bis Ende des Jahres folgt die Produktion der separierten Elemente Dysprosium und Terbium. Diese speziellen Rohstoffe sind unverzichtbar für hitzebeständige Magnete, wie sie in den Antriebsmotoren von Elektroautos zum Einsatz kommen. Mit der planmäßigen Inbetriebnahme dieser Anlagen etabliert sich MP Materials als zentraler Knotenpunkt für die westliche Industrie.

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