Plug Power läutet das Wochenende mit einer kleinen Börsenzeremonie ein – und mit einem bemerkenswerten Kursplus von rund 20 Prozent im Rücken. Die Aktie des Wasserstoff-Spezialisten hat sich in der abgelaufenen Handelswoche deutlich erholt. Am Freitag durfte der neue CEO Jose Luis Crespo die Nasdaq-Glocke in New York läuten. Anlass für den Aufschwung sind überraschend solide Zahlen und ein neuer Kurs in Richtung Profitabilität.

Neuer Chef, neuer Fokus

Crespo übernahm die Führung zu Wochenbeginn und steht vor einer klaren Aufgabe: Nach Jahren massiver Investitionen in Infrastruktur soll Plug Power nun operativ effizienter werden. Der Konzern erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von rund 710 Millionen US-Dollar – ein Zuwachs von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die Elektrolyseur-Sparte lieferte ab: Mit 187 Millionen Dollar trug sie einen Rekordwert zum Jahresergebnis bei.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Plug Power?

Die entscheidende Nachricht steckt jedoch in den Margen. Im vierten Quartal 2025 drehte die Bruttomarge erstmals seit langem ins Plus – 2,4 Prozent stehen zu Buche, verglichen mit einem katastrophalen Minus von 122,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Verlust je Aktie lag bei 0,06 Dollar, deutlich besser als erwartet.

Liquidität im Fokus

Parallel dazu treibt das Management den Umbau der Kapitalstruktur voran. Der Verkauf des Project-Gateway-Geländes an Stream Data Centers spült 132,5 Millionen Dollar in die Kasse – der erste Schritt eines Plans, bis Mitte 2026 über 275 Millionen Dollar an Liquidität zu generieren. Ende 2025 verfügte Plug Power über 368,5 Millionen Dollar an frei verfügbarem Cash. Der Mittelabfluss aus dem operativen Geschäft sank 2025 auf 535,8 Millionen Dollar, ein Rückgang um mehr als ein Viertel.

Diese Maßnahmen sollen ausreichen, um den Betrieb durch 2026 zu finanzieren – ohne erneute Kapitalerhöhungen, die bestehende Aktionäre verwässern würden.

Ambitionierter Fahrplan

Das Management hat klare Ziele ausgegeben: Positives EBITDA soll im vierten Quartal 2026 erreicht werden. Ende 2027 strebt Plug Power ein positives operatives Ergebnis an, vollständige Profitabilität wird für Ende 2028 angepeilt. Als Unterbau für diese Prognosen verweist das Unternehmen auf eine weltweite Vertriebspipeline von rund 8 Milliarden Dollar. Ob diese ehrgeizigen Ziele tatsächlich erreichbar sind, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen – die jüngsten Fortschritte bei Margen und Kostenstruktur stimmen Investoren zumindest vorsichtig optimistisch.

Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 07. März liefert die Antwort:

Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...