Military Metals rückt mit neuen Bohrergebnissen aus seinem Projekt in der Slowakei in den Fokus. Während das Unternehmen hohe Gold- und Antimon-Konzentrationen meldet, intensiviert die US-Regierung ihre Bemühungen um die Sicherung kritischer Rohstoffe. Diese operative Entwicklung trifft auf ein Marktumfeld, in dem die Unabhängigkeit bei strategischen Verteidigungsmetallen massiv an Bedeutung gewinnt.

Erfolgreiche Bohrungen in der Slowakei

Am 4. Februar 2026 veröffentlichte Military Metals neue Daten vom Trojárová-Projekt. Die Bohrungen ergaben bedeutende Abschnitte, die das Potenzial der Lagerstätte untermauern. Neben den Edelmetallfunden bestätigten die Analysen auch das Vorkommen von Antimon, einem Metall, das für industrielle und militärische Anwendungen unverzichtbar ist.

Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Exploration im Überblick:
* Gold-Funde: Ein Bohrabschnitt von 23,5 Metern wies 3,3 g/t Gold auf, wobei eine Spitze von 10,52 g/t über 4 Meter gemessen wurde.
* Antimon-Vorkommen: Innerhalb derselben Zone wurden 1,9 Meter mit einem Gehalt von 2,53 % Antimon identifiziert.
* Rechtliche Absicherung: Durch den Rückkauf einer einprozentigen Lizenzgebühr (Royalty) im Januar ist das slowakische Projekt nun frei von künftigen Abgabenverpflichtungen.

Diese Daten ergänzen frühere Ergebnisse vom Januar und deuten auf ein konsistentes, polymetallisches System hin. Die Slowakei festigt damit ihre Position als zentraler Pfeiler in der Strategie des Unternehmens.

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Geopolitischer Rückenwind durch US-Initiativen

Die Funde fallen in eine Woche weitreichender geopolitischer Weichenstellungen. Die US-Regierung hat mit dem „Project Vault“ eine Initiative gestartet, um eine nationale strategische Reserve für kritische Mineralien aufzubauen. Hierfür stellt die Export-Import Bank der USA (EXIM) Finanzierungsmittel von bis zu 10 Milliarden US-Dollar bereit.

Antimon gilt aufgrund seiner Verwendung in der Verteidigungsindustrie als hochgradig kritisch. Marktbeobachter werten die jüngsten diplomatischen Bemühungen der USA – etwa durch das „Critical Minerals Ministerial“ – als deutliches Signal für den steigenden Bedarf an gesicherten Lieferketten außerhalb dominanter Marktteilnehmer. Military Metals könnte von diesem Trend profitieren, da das Unternehmen neben seinen europäischen Aktivitäten auch in Nevada nach Antimon exploriert.

Einordnung der Marktlage

Die operative Dynamik spiegelt sich bisher nur teilweise in der Kursentwicklung wider. Mit einem Schlusskurs von 0,25 Euro verzeichnet die Aktie seit Jahresbeginn zwar ein Plus von rund 15,7 Prozent, notiert jedoch weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 0,44 Euro.

In den kommenden Monaten liegt das Hauptaugenmerk auf der weiteren Auswertung der Bodenanomalie beim Last Chance Projekt in Nevada. Sollten sich dort ähnlich konsistente Ergebnisse wie in der Slowakei zeigen, würde dies die geografische Diversifizierung des Unternehmens als Anbieter strategischer Metalle weiter festigen.

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