Nova Minerals rückt durch die verschärfte Rohstoffstrategie der US-Regierung verstärkt in das Interesse der Anleger. Am Freitag legte das Papier um rund 3,3 % auf 7,76 US-Dollar zu, während das Unternehmen seine strategische Neuausrichtung in Alaska vorantreibt. Im Zentrum steht dabei die Sicherung heimischer Antimon-Vorkommen, die für die US-Verteidigungs- und Hochtechnologie eine kritische Rolle spielen.

  • Aktienkurs: ~7,76 USD (Schlusskurs Freitag)
  • Veränderung: +3,33 %
  • Marktkapitalisierung: ca. 269–294 Mio. USD
  • Kernprojekt: Estelle Gold- und Antimon-Projekt (Alaska)
  • Politischer Rückenwind: 12-Milliarden-USD-Initiative für US-Rohstoffreserven

Strategischer Umbau für US-Fördergelder

Hinter der jüngsten Kursbewegung steht eine weitreichende Initiative der US-Regierung: Anfang der Woche wurde ein 12 Milliarden US-Dollar schweres Programm zur Schaffung nationaler Reserven für kritische Mineralien angekündigt. Antimon wird darin explizit als prioritär eingestuft. Da die heimischen Kapazitäten bisher stark begrenzt sind, positioniert sich Nova Minerals aktiv als lokaler Lieferant.

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Um die Chancen auf staatliche Zuschüsse des Verteidigungs- oder Energieministeriums zu maximieren, hat das Management am vergangenen Dienstag angekündigt, den Unternehmenssitz offiziell in die USA zu verlegen. Gleichzeitig strebt das Unternehmen die vollständige Kontrolle über das Estelle-Projekt an. Diese Schritte folgen der „America First“-Rohstoffpolitik und sollen Nova Minerals gegenüber ausländischen Wettbewerbern bei der Vergabe von Fördermitteln bevorzugen.

Verschiebungen im Rohstoffsektor

Die Dynamik am Markt führte bereits zu deutlichen Umschichtungen innerhalb des Sektors. Während Nova Minerals zulegen konnte, brach die Aktie des Konkurrenten USA Rare Earth am Donnerstag um über 12 % ein. Marktbeobachter interpretieren dies als Reaktion auf die Erwartung, dass staatliche Unterstützung künftig gezielter in Projekte wie Estelle fließen könnte.

Kann die konsequente Ausrichtung auf den US-Heimatmarkt die Aktie dauerhaft von der Konkurrenz abheben? Die Weichen sind gestellt, und auch die operativen Daten stützen diesen Kurs: Jüngste Bohrergebnisse vom Januar bestätigten bereits höhere Goldgehalte im Korbel-Vorkommen, während der aktuelle Quartalsbericht den Fokus verstärkt auf die Antimon-Erschließung legt.

Mit der geplanten Sitzverlegung und der Konzentration auf die strategische US-Reserve schafft das Unternehmen die rechtlichen Voraussetzungen für den Zugriff auf Bundesmittel. Die kommenden Monate werden durch die formale Umsetzung des Domizilwechsels und weitere Explorationsdaten aus Alaska geprägt sein, die über die finale Einstufung für das nationale Reserveprogramm entscheiden.

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