Der wichtigste Kurstreiber bleibt der geplante Wechsel an eine größere US-Börse. Ende Januar hat Quantum eMotion bei der US-Börsenaufsicht SEC eine Form-40-F-Registrierung eingereicht – ein formaler Schritt in Richtung einer Notiz an der NYSE American. Für Anleger geht es dabei vor allem um eine Frage: Schafft das Unternehmen die Hürden für das Uplisting ohne neue Kurs- oder Kapitalmarkt-Turbulenzen?

Worauf der Markt derzeit schaut:
- SEC muss das Form 40-F für wirksam erklären
- Zusätzlich müssen die Zulassungsvorgaben der NYSE American erfüllt werden
- In der Übergangsphase stehen typische Mindestanforderungen wie Aktienkurs und Marktkapitalisierung im Fokus

Uplisting: Jetzt entscheidet die Regulierung

Nach dem Antrag läuft der Prüfprozess. Die Notierung ist daran geknüpft, dass die SEC das Form 40-F freigibt und alle Anforderungen der NYSE American erfüllt sind. Besonders aufmerksam verfolgen Anleger, wie das Unternehmen die gängigen Listing-Standards in dieser Zwischenphase einhält – gerade weil solche Verfahren häufig von erhöhter Volatilität begleitet werden.

Finanzpolster für den Ausbau

Als Grundlage für die nächsten Schritte verweist das Management auf eine für die Unternehmensphase solide Liquidität. Im jüngsten Quartalsbericht (Q3 2025) meldete Quantum eMotion einen Kassenbestand von rund 24,7 Mio. US-Dollar. Dieses Polster soll zwei Ziele gleichzeitig finanzieren: höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau einer greifbaren Präsenz im US-Markt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Quantum eMotion?

Ein zentrales Element dabei ist die geplante US-Tochtergesellschaft. Sie soll die direkte Zusammenarbeit mit Partnern in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Verteidigung erleichtern.

Operative Meilensteine und Partnerschaften

Parallel zur Kapitalmarkt-Story arbeitet das Unternehmen an der Kommerzialisierung. Ende 2025 nannte Quantum eMotion mehrere operative Fortschritte, die den aktuellen Blick auf die Bewertung einordnen:

  • Energie-Anwendungen: Start des Energiespeichersystems „Tough Bhoy“ mit Partnern. Dabei wird die Sicherheitstechnologie des Unternehmens für Einsätze in extremen Umgebungen integriert, etwa in arktischen Regionen oder abgelegenen Verteidigungsstandorten.
  • Healthcare: Partnerschaft unter Einbindung von Greybox Solutions, um erstattungsfähige Plattformen für die Behandlung chronisch Kranker auszurollen – mit „quantensicherer“ Cybersicherheit zum Schutz von Patientendaten.
  • Sichtbarkeit am Markt: Zuletzt wurde das Unternehmen als nennenswerte Position im Defiance Quantum ETF hervorgehoben, was das Interesse am Thema quantensichere Verschlüsselung unterstreicht.

Im operativen Kern bleibt die Vermarktung der patentierten Quantum-Random-Number-Generator-(QRNG)-Technologie ein entscheidender Treiber. Anleger dürften besonders darauf achten, ob aus den Partnerschaften messbare Umsätze entstehen – vor allem in Feldern wie Cybersicherheit und kritischer Infrastruktur.

Konkret werden als nächste Schritte vor allem regulatorische Rückmeldungen zur NYSE-American-Bewerbung, weitere Updates zur US-Tochter sowie neue kommerzielle Vereinbarungen erwartet.

Quantum eMotion-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Quantum eMotion-Analyse vom 08. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Quantum eMotion-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Quantum eMotion-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Quantum eMotion: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...