Der insolvente Hausbauer Helma Eigenheimbau hat den Kapitalmarkt endgültig verlassen. Während sich der deutsche Bausektor im Jahr 2026 mühsam stabilisiert, ist die Geschichte der Aktie nach der Insolvenz und dem vollzogenen Delisting faktisch beendet. Was bedeutet die aktuelle Branchenerholung noch für die Reste des Unternehmens?

Nachdem im Juni 2024 das Insolvenzverfahren formell eröffnet wurde, folgte im Oktober der entscheidende Schritt für die Aktionäre: Der Insolvenzverwalter beantragte die Einstellung des Börsenhandels. Mit dem Ende des Handels im Januar 2025 wurde die Liquidität der Aktie vernichtet und das Investment für viele Anleger wertlos.

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Operatives Geschäft in fremder Hand

Bereits im September 2024 übernahm die Capella-Gruppe das operative Geschäft sowie wesentliche Teile des Betriebsvermögens. Damit verlor die Helma Eigenheimbau AG ihre wirtschaftliche Basis. Die ursprüngliche strategische Ausrichtung auf nachhaltige Wohnkonzepte spielt für die börsennotierte Hülle keine Rolle mehr, da die Vermögenswerte im Rahmen des Insolvenzverfahrens bereits verwertet wurden.

Die wichtigsten Etappen des Niedergangs:
* Juni 2024: Formelle Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
* September 2024: Übernahme des Betriebsvermögens durch die Capella-Gruppe.
* Januar 2025: Endgültiges Delisting und Ende des Börsenhandels.

Branchenaufschwung kommt zu spät

Die aktuelle Lage des Unternehmens steht in scharfem Kontrast zur allgemeinen Bauwirtschaft. Für das Jahr 2026 prognostizieren Experten erstmals wieder ein reales Wachstum im Bauvolumen, gestützt durch staatliche Investitionen und stabilere Bauzinsen. Dieser zaghafte Aufschwung erreicht Helma jedoch nicht mehr.

Da das operative Geschäft längst übertragen wurde und bisher kein Termin für eine Hauptversammlung 2026 feststeht, bleibt die Aktie ohne jede Werthaltigkeit. Das Kapitel Helma Eigenheimbau an der Börse ist damit endgültig abgeschlossen, während die Branche ohne das Unternehmen in eine Erholungsphase geht.

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