MicroStrategy startete mit einem Kursplus von 3,4 Prozent ins neue Jahr. Die Aktie des Bitcoin-Investors profitierte von einer Dividendenerhöhung auf die Vorzugsaktien und einem bullischen Analystenkommentar – doch die großen Unsicherheiten bleiben.

Dividende steigt, Analyst optimistisch

Das Unternehmen erhöhte die jährliche Dividendenrate seiner Variable Rate Series A Perpetual Preferred Stock zum 1. Januar 2026 von 10,75 auf 11 Prozent. Für Januar wurde eine monatliche Dividende von rund 0,916 US-Dollar je Vorzugsaktie beschlossen.

Parallel bekräftigte die Investmentbank Benchmark ihr "Buy"-Rating und setzte das Kursziel für 2026 bei 705 US-Dollar an – ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 340 Prozent. Die Analysten verweisen auf die aggressive Bitcoin-Kaufstrategie und die aus ihrer Sicht bestehende Bewertungslücke. MicroStrategy hält mittlerweile etwa 672.497 Bitcoin zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von rund 74.997 US-Dollar pro Coin.

Die Bewertungsfrage bleibt offen

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Mit einer Marktkapitalisierung zwischen 45 und 47 Milliarden US-Dollar steht das Unternehmen einem Bitcoin-Bestand im Wert von ungefähr 60 Milliarden US-Dollar (bei einem Bitcoin-Kurs um 89.000 US-Dollar) gegenüber. Die Aktie notiert damit mit einem deutlichen Abschlag auf den Nettoinventarwert (NAV). Die sogenannte "mNAV"-Kennzahl lag am Freitag bei 1,02 – sinkt dieser Wert unter 1,0, würde dem operativen Softwaregeschäft faktisch kein Wert mehr zugeschrieben.

Die Volatilität bleibt hoch: 2025 verlor die Aktie rund 49 Prozent, während Bitcoin selbst nur etwa 6 Prozent nachgab. CEO Michael Saylor wies kürzlich darauf hin, dass das Open Interest bei den Optionen auf MicroStrategy fast 87 Prozent der Marktkapitalisierung entspricht – ein Indikator für extreme spekulative Aktivität.

Entscheidung am 15. Januar

Ein konkretes Risiko steht unmittelbar bevor: Am 15. Januar 2026 entscheidet MSCI über die Index-Klassifizierung des Unternehmens. Sollte MicroStrategy künftig eher als digitaler Vermögenswert statt als Softwareunternehmen eingestuft und aus relevanten Indizes ausgeschlossen werden, drohen laut JPMorgan passive Abflüsse von rund 8,8 Milliarden US-Dollar. Der nächste Quartalsbericht wird für den 4. Februar erwartet.

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