MicroStrategy hat erneut zugeschlagen – und zwar mit der größten Bitcoin-Transaktion seit Juli 2025. Executive Chairman Michael Saylor meldete den Kauf von 13.627 BTC im Wert von rund 1,25 Milliarden US-Dollar. Damit steigt der Bestand des Unternehmens auf 687.410 Bitcoin mit einem aktuellen Marktwert von etwa 62 Milliarden Dollar. Die Aktie legte am Montag um 3,11 Prozent zu.

Die Details zum Kauf

Zwischen dem 5. und 11. Januar sicherte sich MicroStrategy die 13.627 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 91.519 Dollar pro Coin. Finanziert wurde der Kauf durch Aktienverkäufe in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar sowie durch die Ausgabe von bevorzugten Anteilen (STRC) über 119,1 Millionen Dollar im Rahmen des laufenden At-the-Market-Programms.

Es war bereits die dritte Bitcoin-Transaktion in Folge innerhalb weniger Wochen. Die Gesamtkostenbasis für den Bitcoin-Bestand liegt nun bei 51,8 Milliarden Dollar – das entspricht einem durchschnittlichen Einkaufspreis von 75.353 Dollar pro Bitcoin. Aktuell notiert Bitcoin bei rund 90.500 Dollar, was MicroStrategy einen unrealisierten Gewinn von etwa 10 Milliarden Dollar beschert.

Timing nach schwierigem Quartal

Der Kauf erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt. Im vierten Quartal 2025 meldete MicroStrategy einen unrealisierten Verlust von 17,44 Milliarden Dollar, nachdem Bitcoin um 24 Prozent eingebrochen war – der stärkste Quartalsrückgang seit Mitte 2022. Seit 2025 muss das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände quartalsweise zum aktuellen Marktwert bewerten, was zu erheblichen Ergebnisschwankungen führt.

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Positiv wirkte sich die Entscheidung von MSCI Anfang Januar aus: Der Indexanbieter verzichtete darauf, Unternehmen mit hohen Kryptowährungsbeständen aus seinen globalen Indizes auszuschließen. JPMorgan hatte zuvor geschätzt, dass eine Streichung Zwangsverkäufe von MicroStrategy-Aktien im Umfang von bis zu 8,8 Milliarden Dollar durch Indexfonds hätte auslösen können.

Finanzielle Absicherung geschaffen

Im Dezember baute MicroStrategy zudem eine Cash-Reserve von 2,25 Milliarden Dollar auf, um Dividendenzahlungen und Schuldenrückzahlungen für etwa 21 Monate abzudecken. Damit reagierte das Management auf Bedenken, das Unternehmen könne gezwungen sein, Bitcoin-Bestände zu liquidieren, um seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Mit 687.410 Bitcoin kontrolliert MicroStrategy mehr als 3 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots – kein anderes börsennotiertes Unternehmen hält auch nur annähernd so viel.

Die Quartalszahlen für Q4 2025 werden in den kommenden Wochen erwartet. Analysten rechnen mit einem Gewinn von 46,02 Dollar je Aktie, wobei die neuen Bewertungsregeln für Bitcoin die Ergebnisse stark beeinflussen dürften.

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