Bitcoin: Wachstumsstarke Perspektiven!
Nach wochenlangen Abflüssen aus Bitcoin-ETFs dreht die Stimmung: Mehr als eine Milliarde Dollar frisches Kapital fließt zurück in die Fonds. Gleichzeitig kauft Strategy weitere 3.015 BTC – die 101. Transaktion in Folge. Bitcoin steigt auf über 71.000 Dollar.
ETF-Wende nach fünf Wochen Kapitalflucht
Die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt rund 1,1 Milliarden Dollar an Nettozuflüssen – ein deutlicher Kontrast zur vorangegangenen Durststrecke. Fünf Wochen in Folge hatten institutionelle Anleger Kapital abgezogen, das verwaltete Vermögen war von 110,92 Milliarden auf 89,02 Milliarden Dollar geschrumpft.
Allein am 3. März flossen 458 Millionen Dollar in die ETFs. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock vereinnahmte dabei über die Hälfte der Zuflüsse – ein Zeichen dafür, dass sich Liquidität weiterhin bei den größten Anbietern konzentriert.
Die Trendwende kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin von seinem Oktober-Hoch bei über 126.000 Dollar mehr als 45 Prozent verloren hatte. Mehrere gescheiterte Erholungsversuche hatten auf nachlassende spekulative Nachfrage hingedeutet.
Strategy kauft zum 101. Mal
Parallel zu den ETF-Zuflüssen hat Strategy seine Position erneut ausgebaut. Das Unternehmen von Michael Saylor erwarb zwischen dem 23. Februar und 1. März 3.015 BTC für etwa 204,1 Millionen Dollar – ein Durchschnittspreis von 67.700 Dollar je Coin.
Der Bestand des weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Halters liegt nun bei 720.737 BTC, erworben für insgesamt rund 54,77 Milliarden Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis über alle Transaktionen beträgt etwa 75.985 Dollar pro Bitcoin. Rund 230 Millionen Dollar der jüngsten Käufe wurden durch Aktienverkäufe finanziert.
Strategy zieht damit kontinuierlich Angebot aus dem Markt – Coins, die dauerhaft der aktiven Handelsmenge entzogen werden.
Miner ändern Strategie
Während Strategy akkumuliert, lockern andere große Halter ihre Positionen. MARA Holdings, zweitgrößter öffentlicher Bitcoin-Besitzer mit 53.822 BTC, hat seine Treasury-Politik angepasst. Das Unternehmen darf nun Teile seines Bestands verkaufen, während es sein Geschäft in Richtung KI und Hochleistungsrechnen erweitert.
Die Produktion von MARA sank 2025 auf 8.799 BTC, nach 9.430 BTC im Vorjahr – Folge des Halvings im April 2024 und gestiegener Netzwerk-Schwierigkeit. Core Scientific kündigte bereits an, 2026 den Großteil seiner Bitcoin-Bestände zu veräußern. Im Januar verkaufte das Unternehmen etwa 1.900 BTC für rund 175 Millionen Dollar.
Makroumfeld bleibt herausfordernd
Die 30-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 liegt bei 0,55 – Bitcoin bewegt sich weiterhin weitgehend im Gleichschritt mit Aktien. James Butterfill von CoinShares merkt an, dass Bitcoin als einziger liquider Vermögenswert, der auch am Wochenende handelt, in Phasen erzwungener Risikoreduktion Schocks absorbiert.
On-Chain-Daten zeigen allerdings eine Entspannung: Die 30-Tage-Nettoveränderung bei langfristigen Haltern sank von minus 243.737 BTC Anfang Februar auf minus 31.967 BTC Anfang März – ein Rückgang um 87 Prozent.
Die Frage bleibt, ob sich 70.000 Dollar als neuer Unterstützungsbereich etablieren. Steigende Energie- und Transportkosten dürften die Inflation hartnäckiger machen – mit dem Risiko, dass die Federal Reserve die Zinsen länger hochhält.
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