Microsoft Aktie: Starke Kaufwelle vor Zahlen
Microsoft meldet sich kurz vor dem wichtigen Quartalsbericht eindrucksvoll zurück. Ein neuer Großauftrag der US-Regierung und detaillierte Analystenkommentare sorgten am Freitag für deutlich steigende Kurse. Während die Sorge um hohe Investitionskosten den Sektor zuletzt belastete, rückt nun eine zentrale Frage in den Fokus: Zahlen sich die massiven Ausgaben für die KI-Infrastruktur schnell genug aus?
Militärauftrag und neue Kapazitäten
Treibende Kraft hinter der jüngsten Bewegung war eine Kombination aus konkreten Einnahmen und infrastrukturellen Fortschritten. Der Software-Konzern sicherte sich einen Vertrag mit der US Air Force im Wert von rund 170 Millionen US-Dollar für das "Cloud One"-Programm. Dieser Abschluss signalisiert Anlegern, dass Microsoft seine dominante Stellung im Regierungsgeschäft behauptet und zerstreut Bedenken bezüglich der Ausgaben im öffentlichen Sektor.
Parallel dazu lieferten Analysten neue Einblicke in die Lösung der Kapazitätsprobleme. Die Experten der UBS bestätigten ihre Kaufempfehlung, senkten zwar das Kursziel leicht von 650 auf 600 US-Dollar, blieben aber in der Sache optimistisch. Als entscheidenden Katalysator identifizierten sie die neuen "Fairwater"-Rechenzentren. Diese Anlagen sollen die bisherigen Engpässe bei der Cloud-Plattform Azure beheben, die das Wachstum zuletzt gedeckelt hatten.
Analysten sehen Aufwärtspotenzial
Auch KeyBanc hält an einer positiven Einschätzung fest und sieht erhebliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Die Analysten prognostizieren, dass das Azure-Wachstum im Geschäftsjahr 2026 wieder auf über 40 Prozent anziehen könnte, getrieben durch die starke Unternehmensnachfrage nach KI-Integrationen und "Copilot"-Anwendungen.
Fundamental betrachtet wägt der Markt derzeit die Bewertung gegen die enormen Investitionen ab. Zwar glänzt die Cloud-Sparte mit hohen operativen Margen, doch die massiven Ausgaben für den KI-Ausbau drücken vorübergehend auf den Free Cash Flow. Mit einem Schlusskurs von 468,54 US-Dollar am Freitag und einem Plus von über 5 Prozent zeigte sich die Aktie von diesen Bedenken jedoch unbeeindruckt und startete eine dynamische Gegenbewegung.
Blick auf den 28. Januar
Die Aufmerksamkeit der Investoren richtet sich nun vollständig auf den kommenden Mittwoch, den 28. Januar. Der anstehende Quartalsbericht gilt als Bewährungsprobe für die kurzfristige Richtung der Aktie. Marktbeobachter warten insbesondere auf Bestätigung, dass die neuen Rechenzentrenkapazitäten tatsächlich zu einer Beschleunigung des Cloud-Umsatzes führen und die technische Marke von 470 US-Dollar nachhaltig überwunden werden kann.
Microsoft-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Microsoft-Analyse vom 24. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Microsoft-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Microsoft-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Microsoft: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








