Microsoft geht mit deutlichem Rückenwind ins Wochenende. Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen konnte der Tech-Gigant gleich doppelt punkten: Ein Millionen-Vertrag mit der US-Luftwaffe und eine prestigeträchtige Formel-1-Partnerschaft sorgen für neue Fantasie. Doch Analysten blicken bereits tiefer und identifizieren einen unterschätzten Treiber in der KI-Infrastruktur, der für die zukünftige Umsatzentwicklung entscheidend sein könnte.

Lukrative Verträge und Partnerschaften

Am Freitag stützte vor allem das operative Geschäft die Stimmung. Die US Air Force erteilte Microsoft einen Festpreisvertrag im Wert von 170,4 Millionen Dollar für das „Cloud One“-Programm. Diese Vereinbarung läuft bis Dezember 2028 und festigt die Position von Azure als kritische Infrastruktur im Verteidigungssektor.

Fast zeitgleich wurde eine strategische Allianz mit dem Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team bestätigt. Branchenbeobachter schätzen das Volumen auf etwa 60 Millionen Dollar jährlich. Dabei handelt es sich nicht um reines Sponsoring: Moderne Formel-1-Boliden liefern über 1,1 Millionen Datenpunkte pro Sekunde. Microsofts Azure-Plattform soll diese Datenflut verarbeiten, um Rennstrategien und Simulationen in Echtzeit zu optimieren.

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UBS sieht versteckten Werttreiber

Trotz der positiven Nachrichtenlage senkte die Großbank UBS das Kursziel leicht von 650 auf 600 Dollar. Anleger sollten diesen Schritt jedoch richtig einordnen: Analyst Karl Keirstead behielt seine „Buy“-Einstufung bei und begründete die Anpassung ausschließlich mit einer allgemeinen Bewertungskorrektur im Softwaresektor.

Viel wichtiger ist der Fokus der Analyse auf das Projekt „Fairwater“. Hinter diesem Namen verbergen sich neue KI-Rechenzentren, die als Katalysatoren für das Cloud-Wachstum gelten:
* Der Standort in Atlanta ist bereits seit Oktober aktiv.
* Eine weitere Anlage in Wisconsin soll im ersten Quartal 2026 ans Netz gehen.

UBS wertet diese Infrastruktur-Projekte als klares Indiz für steigende Azure-Kapazitäten, was die Bank dazu veranlasste, ihre Umsatzprognosen für die Cloud-Sparte anzuheben. Flankiert wird diese technologische Offensive durch die Vorstellung von „Rho-alpha“, einem neuen KI-Modell der Phi-Familie, das speziell für komplexe Robotersteuerungen entwickelt wurde.

Blick auf die Quartalszahlen

Mit einem Schlusskurs von 468,54 Dollar am Freitag konnte die Aktie ein Tagesplus von 5,13 % verbuchen und damit einen Teil der jüngsten Verluste wettmachen. Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf Mittwoch, den 28. Januar 2026. Für das zweite Geschäftsquartal erwartet die Wall Street einen Umsatz von rund 80,28 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 3,91 Dollar. Sollte Microsoft diese Erwartungen erfüllen und die von UBS prognostizierten Fortschritte im Cloud-Bereich bestätigen, könnte der jüngste Aufwärtstrend weiter an Fahrt gewinnen.

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