Microsoft Aktie: Goldman sieht 37% Potenzial
Goldman Sachs hat am Montag die Abdeckung von Microsoft mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 655 US-Dollar gestartet. Das würde ein Aufwärtspotenzial von rund 37 Prozent bedeuten. Parallel dazu gibt es Bewegung auf der politischen Bühne: Präsident Trump verkündete, Microsoft habe zugesagt, dass Verbraucher nicht für steigende Stromrechnungen durch KI-Rechenzentren aufkommen müssen.
Warum Goldman so optimistisch ist
Analystin Gabriela Borges argumentiert, der Markt unterschätze die Wachstumsdynamik von Microsoft im generativen KI-Zeitalter. Ihre Prognosen sind ambitioniert: Die Azure-KI-Umsätze sollen bis zum Geschäftsjahr 2030 jährlich um 66 Prozent wachsen. Gleichzeitig erwartet Goldman Sachs eine massive Margenerweiterung – von rund 17 Prozent im Geschäftsjahr 2025 auf nahezu 60 Prozent langfristig, sobald der KI-Stack ausgereift ist.
Diese Verbesserungen setzen allerdings gewaltige Investitionen voraus. Für das Geschäftsjahr 2026 kalkuliert die Bank mit Investitionsausgaben von 148 Milliarden US-Dollar – fast das Vierfache des Niveaus von 2022. Die Rechnung geht nur auf, wenn sich die Cloud-Infrastruktur wie prognostiziert monetarisieren lässt.
Politischer Rückenwind bei Energiekosten
Die Ankündigung Trumps kommt nicht von ungefähr. US-Strompreise sind im August vergangenen Jahres um 6 Prozent gestiegen, teilweise durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Microsoft arbeitet nun mit der Regierung zusammen, um "steigende Stromrechnungen zu kontrollieren". Das Unternehmen positioniert sich damit als Vorreiter beim Thema nachhaltige KI-Infrastruktur – und räumt gleichzeitig ein regulatorisches Risiko aus dem Weg.
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Die Bedeutung dieser Zusage zeigt sich auch bei anderen Firmen: Iren, ein Anbieter von KI-Cloud-Diensten, legte am Montag über 9 Prozent zu, nachdem Bernstein die Aktie mit Verweis auf einen fast 10 Milliarden US-Dollar schweren Vertrag mit Microsoft zum Top-Pick ernannte.
Konsens bleibt bullish
Die Mehrheit der Analysten teilt die optimistische Sichtweise. Etwa 97 Prozent der rund 64 beobachtenden Experten vergeben Kauf- oder Übergewichten-Ratings. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 630 US-Dollar. Barclays hatte seine Schätzung am Montag zwar von 625 auf 610 US-Dollar reduziert, hält aber an der "Overweight"-Einstufung fest.
Entscheidend wird nun, ob die massiven Kapitalausgaben tatsächlich in beschleunigtes Umsatzwachstum münden. Der nächste Quartalsbericht dürfte darauf erste Antworten liefern.
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