Micron Aktie: Vor dem Rekordquartal
Micron Technology steht kurz vor einem möglicherweise historischen Quartalsbericht. Am 18. März – nächsten Mittwoch – legt das Unternehmen seine Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Die Erwartungen sind hoch, und eine neue Partnerschaft mit Applied Materials hat die Stimmung zusätzlich angeheizt.
Partnerschaft stärkt KI-Speicherentwicklung
Applied Materials und Micron gaben bekannt, gemeinsam die Entwicklung von KI-Speichertechnologien zu beschleunigen. Konkret arbeiten beide Unternehmen an fortschrittlichem DRAM, High-Bandwidth Memory (HBM) und NAND-Speicher für künftige KI-Anwendungen. Ingenieurteams beider Seiten sollen gemeinsam an neuen Materialien, Prozesstechnologien und Architekturen forschen.
Die Nachricht zerstreute Sorgen über mögliche Lieferengpässe und trieb die Aktie am 10. März um rund 5 Prozent nach oben. Damit setzt sich die beeindruckende Jahresentwicklung fort: Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 35 Prozent zugelegt.
Rekorderwartungen für den 18. März
Das Management selbst erwartet für das zweite Quartal einen Umsatz von 18,7 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 132 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als noch 8 Milliarden Dollar erzielt wurden. Beim bereinigten Gewinn je Aktie wird ein Wert von 8,42 Dollar angepeilt, nach 1,56 Dollar im Vorjahresquartal.
Zum Vergleich: Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wuchs der Umsatz bereits um rund 57 Prozent auf 13,64 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow erreichte dabei mit 3,91 Milliarden Dollar einen Unternehmensrekord. Das zweite Quartal soll diese Entwicklung nochmals deutlich übertreffen.
HBM-Nachfrage und ein Wermutstropfen
Microns gesamte HBM-Produktion für das Kalenderjahr 2026 ist bereits durch Preis- und Mengenvereinbarungen abgesichert – einschließlich der nächsten Generation HBM4. Die Nachfrage nach DRAM und NAND übersteigt branchenweit weiterhin das Angebot, was das Management auf steigende Preise und wachsende Margen hoffen lässt.
Allerdings tauchten zuletzt kritische Berichte auf: Koreanische Medien meldeten, Microns HBM4 könnte aus der Lieferantenliste für Nvidias kommende Vera-Rubin-Beschleuniger gestrichen worden sein. Micron hat diese Berichte bislang weder bestätigt noch dementiert. Wie viel Substanz dahintersteckt, dürfte das Management am 18. März kommentieren.
Analysten und Ausblick
Die Stimmung unter Analysten ist eindeutig: 31 von 35 großen Analystenhäusern vergeben ein „Strong Buy" oder „Outperform"-Rating. Die Bank of America hob ihr Kursziel zuletzt auf 400 Dollar an und verweist auf den intakten KI-Rückenwind im Speichersektor.
Am 18. März werden die Quartalszahlen zeigen, ob Micron die gesteckten Rekordmarken tatsächlich erreicht – und ob das Management den HBM4-Berichten eine klare Antwort entgegensetzt. Beides zusammen dürfte die kurzfristige Richtung der Aktie maßgeblich bestimmen.
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