Solana: Gravierende Rückschläge?
Solana startet mit Gegenwind in den Februar. Während institutionelles Geld aus entsprechenden Anlageprodukten abfließt und Derivatehändler klar defensiver positioniert sind, wirkt die Aktivität im Netzwerk erstaunlich stabil. Genau diese Kluft macht die aktuelle Lage spannend: Ist der Kursrutsch vor allem ein Fluss- und Positionsproblem – oder steckt mehr dahinter?
Institutionelle Abflüsse bremsen
Der wichtigste Treiber kommt derzeit von der Kapitalfluss-Seite. Laut den am heutigen Montag veröffentlichten Daten verzeichneten Solana-basierte Investmentprodukte (ETFs/ETPs) wöchentliche Abflüsse von 31,7 Mio. US-Dollar. Es ist die erste Woche mit Nettoabflüssen seit drei Wochen – ein klares Signal, dass größere Anleger zuletzt Risiko vom Tisch genommen haben.
Das passt in ein größeres Bild: Für die gesamte Krypto-Branche meldete CoinShares 1,7 Mrd. US-Dollar Nettoabflüsse in der Woche. Bitcoin führte den Rückzug zwar an, aber Solana zeigt damit: Auch alternative Layer-1-Projekte bleiben in einem „Risk-off“-Umfeld nicht verschont.
Derivate: Verkäufer haben die Oberhand
Auch am Derivatemarkt kühlt sich die Stimmung ab. Mit dem Rutsch unter die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke stieg die Short-Neigung: Die Funding Rates drehten ins Negative (zwischen -0,006% und -0,008%). Das deutet typischerweise darauf hin, dass Short-Positionen dominieren und bereit sind, Longs zu „bezahlen“, um die Wetten offen zu halten.
Dazu passt das Long/Short-Verhältnis von etwa 0,97 – ein leichter Vorteil für die Verkäufer im Markt für Perpetual Futures. Unterm Strich: Kurzfristig setzen viele Akteure eher auf weiter fallende als auf steigende Kurse.
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Nutzung bleibt hoch – trotz Kursflaute
Bemerkenswert ist der Kontrast zu den On-Chain-Daten. Denn trotz des Preisdrucks bleibt die Nutzung offenbar robust: Die Zahl der täglich aktiven Adressen stieg laut Bericht auf etwa 4,87 Mio., rund 870.000 mehr als zuvor erfasst.
Auch im Ökosystem gab es zuletzt konkrete Signale, dass weiter gebaut wird:
- Jupiter integriert Polymarket: Der DeFi-Aggregator kündigte heute die Einbindung des Prognosemarkts auf Solana an – mit Verweis auf die hohe Transaktionskapazität.
- Staking wächst: SOL Strategies meldete (Stand 1. Februar) über 4 Mio. SOL als delegierte Assets, verteilt auf mehr als 31.000 Wallets.
Das spricht dafür, dass die Kursbewegung kurzfristig stärker von Kapitalflüssen und Positionierung geprägt ist als von nachlassender Nutzung.
Zum Wochenstart notiert Solana bei 104,76 US-Dollar und liegt damit in den letzten 7 Tagen rund 11,9% im Minus. Entscheidend dürfte kurzfristig sein, ob sich der Kurs über 100 US-Dollar stabilisieren kann; als nächste Unterstützungszone werden im Markt 90 bis 92 US-Dollar genannt, während für eine Entspannung zunächst ein nachhaltiger Schritt zurück über 105 US-Dollar helfen würde.
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