Bitcoin: Brutaler Start in den Februar
Anleger am Kryptomarkt erleben derzeit ein böses Erwachen. Der Bitcoin-Kurs ist auf den tiefsten Stand seit April 2025 gefallen und hat sich damit fast 40 Prozent von seinen Rekordhochs entfernt. Während Panikverkäufe und Zwangsliquidationen den Markt erschüttern, suchen Investoren nach den Auslösern für diesen massiven Abverkauf, der selbst erfahrene Marktteilnehmer auf die Probe stellt.
Makro-Schock und Liquiditätskrise
Verantwortlich für den Kursrutsch ist ein toxischer Mix aus makroökonomischen Sorgen und akuten Liquiditätsengpässen. Marktbeobachter führen die Nervosität primär auf die Nominierung von Kevin Warsh als neuen US-Notenbankchef zurück. Da Warsh an der Wall Street als „Falke“ gilt, preisen die Märkte rasch steigende Zenserwartungen ein, was den US-Dollar stärkt und Risiko-Assets unter Druck setzt.
Diese Entwicklung wurde durch einen historischen Einbruch im Rohstoffsektor verschärft. Der Silberpreis kollabierte zeitweise um über 30 Prozent, was bei vielen Investoren zu sogenannten Margin Calls führte. Um diese Nachschussforderungen zu bedienen, sahen sich viele gezwungen, liquide Vermögenswerte wie Bitcoin abzustoßen. Die Folge war eine Verkaufskaskade: Seit Donnerstag wurden am Krypto-Derivatemarkt Positionen im Wert von über zwei Milliarden Dollar zwangsliquidiert.
Institutionelle Flucht und Großanleger
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Auch das institutionelle Sentiment hat sich deutlich eingetrübt. US-Spot-ETFs verzeichneten allein am Freitag Nettoabflüsse von 510 Millionen Dollar und schlossen damit einen der schlechtesten Monate seit ihrer Einführung ab. Der "Fear & Greed Index" ist auf 15 gefallen, was extreme Angst signalisiert.
In diesem Umfeld gerät MicroStrategy, der größte korporative Bitcoin-Halter, in eine kritische Zone. Da der Bitcoin-Kurs kurzzeitig unter 76.000 Dollar fiel, rutschten die massiven Bestände des Unternehmens vorübergehend in die Verlustzone – der Durchschnittskaufpreis liegt bei 76.052 Dollar. MicroStrategy reagierte jedoch offensiv und kaufte weitere 855 Bitcoin für 75 Millionen Dollar nach. Auch die Börse Binance versuchte das Vertrauen zu stärken, indem sie rund 100 Millionen Dollar aus ihrem Sicherheitsfonds in Bitcoin investierte.
Die technische Lage bleibt trotz einer leichten Erholung auf aktuell rund 78.400 Dollar angespannt. Analysten sehen eine mögliche Unterstützung im Bereich von 70.000 Dollar, warnen jedoch im Falle anhaltender Risikoaversion vor einem weiteren Abdriften in Richtung 40.000 Dollar in den kommenden Monaten. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob sich Bitcoin von der hohen Korrelation zum ebenfalls schwächelnden Tech-Sektor lösen kann.
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