Die Nachfrage nach Speicherchips für KI-Infrastruktur hat Micron Technology in eine neue Dimension katapultiert. Das Unternehmen profitiert so stark vom Hunger nach Hochleistungsspeicher, dass die gesamte Produktion der nächsten Chip-Generation für das Jahr 2026 bereits vergriffen ist. Angesichts dieses Ansturms startet der Konzern nun eine massive globale Expansion, um die Versorgungslücke zu schließen.

Zahlen bestätigen den Superzyklus

Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist der explosive Bedarf an Künstlicher Intelligenz. Moderne Rechenzentren benötigen riesige Mengen an sogenanntem High-Bandwidth Memory (HBM), um komplexe Berechnungen durchzuführen. Micron sitzt genau an der Quelle dieses Bedarfs.

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Dass es sich hierbei nicht nur um Zukunftsmusik handelt, belegen die jüngsten Geschäftszahlen eindrucksvoll. Im ersten Geschäftsquartal kletterte der Umsatz auf den Rekordwert von 13,6 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn pro Aktie sprang im Jahresvergleich um 167 Prozent auf 4,78 US-Dollar. Auch der Ausblick bleibt extrem optimistisch: Für das laufende zweite Quartal, das Ende Februar endet, stellt das Management Erlöse von rund 18,7 Milliarden US-Dollar in Aussicht. An der Börse wird dieser Erfolg honoriert: Die Aktie notiert nach einer massiven Rallye am Allzeithoch von 436,40 US-Dollar.

Milliarden für neue Kapazitäten

Um den anhaltenden "Superzyklus" in der Speicherindustrie bedienen zu können, investiert Micron aggressiv in den Ausbau seiner Fertigung. In Singapur erfolgte kürzlich der Spatenstich für eine neue Fabrik, die Teil eines zehnjährigen Investitionsplans über rund 24 Milliarden US-Dollar ist. Die Produktion soll dort in der zweiten Jahreshälfte 2028 anlaufen.

Parallel dazu treibt das Unternehmen Projekte in den USA, insbesondere in New York, voran und führt Gespräche über den Erwerb einer Fertigungsstätte in Taiwan. Diese Schritte sind laut Unternehmensführung notwendig, da man auch über das Jahr 2026 hinaus mit einem sehr engen Markt für Speicherchips rechnet.

Marktbeobachter richten ihren Blick nun auf die Umsetzung dieser Expansionspläne und die Preisgestaltungsmacht des Konzerns. Weitere Einblicke in die Strategie werden am 11. Februar erwartet, wenn das Management an der Wolfe Research Conference teilnimmt.

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