Der November endet für den US-Chipgiganten Micron mit einem furiosen Finale. Während andere Halbleiter-Werte schwächeln, schießt die Micron-Aktie nach oben – befeuert von einer explosiven Mischung aus knallharten Nachweisen steigender Preise und einem Street-High-Kursziel von 338 Dollar. Was genau treibt diesen Höhenflug an?

Dell und HP liefern den Beweis: Die Preise steigen

Die jüngste Rally – am Freitag legte die Aktie um rund 2,9 Prozent auf etwa 237 Dollar zu – hat konkrete Gründe. Zwei Tech-Schwergewichte haben dem Markt gerade bestätigt, was Micron-Bullen seit Monaten predigen: Die Nachfrage explodiert, die Preise steigen.

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Dell Technologies erhöhte seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2026 – und verwies dabei explizit auf die boomende Nachfrage nach KI-Servern. Das ist kein Zufall: Diese Server verschlingen gigantische Mengen an High Bandwidth Memory (HBM) und hochmoderne DRAM-Chips – genau Microns Kerngeschäft.

Gleichzeitig warnte HP Inc. vor steigenden Komponentenkosten und nannte dabei ausdrücklich Memory-Chips als Preistreiber. Für Micron bedeutet das zweierlei:

  • Volumen: Die KI-Infrastruktur wächst schneller als erwartet (Dell).
  • Margen: Micron kann höhere Preise durchsetzen (HP).

Morgan Stanley schockt mit 338-Dollar-Ziel

Doch es kommt noch besser. Just zum Wochenende hat Morgan Stanley ein neues Kursziel für Micron ausgerufen: 338 Dollar – das höchste Ziel an der Wall Street. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von 43 Prozent vom aktuellen Niveau.

Die Analysten begründen den mutigen Vorstoß mit einer schneller als gedachten Verknappung im Speichermarkt. Besonders bei DDR5-Chips und HBM – den Schlüsselkomponenten für künstliche Intelligenz – ziehe sich das Angebot zusammen. Der „KI-Memory-Superzyklus" habe gerade erst begonnen, so die Experten.

Andere Häuser ziehen nach:
* Rosenblatt Securities: Kursziel 300 Dollar, Rating Buy.
* UBS: Ziel 275 Dollar, mit Verweis auf starke Nachfragetrends.

Die Marktlage spricht für sich

Während der breite Halbleiter-Sektor am verkürzten Black-Friday-Handel gemischte Signale zeigte, stach Micron als Top-Performer im S&P 500 heraus. Die Aktie hat die Unterstützung bei 230 Dollar erfolgreich verteidigt und testet nun höhere Widerstandszonen.

Das Zusammenspiel aus steigenden Preisen (bestätigt durch HP) und wachsenden Volumina (bestätigt durch Dell) bildet ein fundamentales Fundament, das die technische Breakout-Bewegung stützt. Entscheidend wird nun, ob Micron diesen Schwung in den Dezember mitnehmen kann – während institutionelle Investoren ihre Portfolios auf Basis der bestätigten Pricing-Power neu ausrichten.

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