Micron Aktie: Chancenreichtum entdeckt!
Die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz hat einen neuen Flaschenhals: Speicherchips. Genau diese Knappheit beflügelt derzeit die Papiere von Micron Technology, die am Donnerstag auf neue Rekordhochs kletterten. Analysten sprechen bereits von einem "Speicher-Superzyklus", der die Gewinne des US-Konzerns in den kommenden zwei Jahren vervielfachen könnte.
Analysten sehen Gewinnexplosion
Auslöser für den jüngsten Kurssprung war eine neue Einschätzung des Analysehauses William Blair. Der Analyst Sebastien Naji nahm die Bewertung der Aktie mit einem "Outperform"-Rating auf und prognostiziert ein massives Wachstum. Allein die Umsätze mit HBM (High Bandwidth Memory) sollen im Jahr 2026 um 164 Prozent zulegen.
Treibende Kraft ist ein gravierendes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Speicherchips haben sich laut Naji zum zentralen Engpass beim Ausbau von KI-Rechenzentren entwickelt. Aufgrund steigender Speicherpreise könnte der bereinigte Gewinn je Aktie in den nächsten zwei Jahren um mehr als 275 Prozent wachsen.
Kursziele steigen deutlich
Die Begeisterung an der Wall Street ist breit abgestützt. TD Cowen erhöhte das Kursziel drastisch von 300 auf 450 US-Dollar und lieferte damit eine der optimistischsten Prognosen im Markt ab. Die Experten begründen dies mit explosiven Gewinnerwartungen und einer vorteilhaften Marktdynamik.
Auch Stifel sieht weiteres Potenzial und hob das Ziel auf 360 US-Dollar an. Hierbei stand vor allem die strategische Expansion im Fokus: Micron hat für 1,8 Milliarden US-Dollar eine Fabrikationsanlage von Powerchip Semiconductor in Taiwan übernommen. Dieser Zukauf soll ab der zweiten Jahreshälfte 2027 den Ausstoß von DRAM-Wafern beschleunigen und damit genau in die Phase der höchsten Knappheit hineinwirken.
Preismacht und operative Stärke
Wie stark die Position des Unternehmens derzeit ist, zeigen Branchenberichte, wonach Micron erfolgreich Preiserhöhungen von 20 bis 25 Prozent für seine neuesten Speichermodule durchgesetzt hat. CEO Sanjay Mehrotra warnte bereits öffentlich vor einer "beispiellosen" Knappheit, da die gesamte Produktion an führende KI-Unternehmen verkauft sei.
Die finanzielle Basis für diesen Lauf legte das Unternehmen im Dezember mit Rekordzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 13,64 Milliarden US-Dollar, während die Bruttomarge auf 56 Prozent kletterte. Mit einem Kurs von knapp unter 390 US-Dollar notiert die Aktie aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und verzeichnet auf Jahressicht ein Plus von über 270 Prozent.
Kurzfristig richtet sich der Blick nun auf die Quartalszahlen von Intel, die weitere Rückschlüsse auf den Halbleitersektor zulassen werden. Langfristig jedoch bleibt das Rennen um die nächste Speichergeneration HBM4 für KI-Beschleuniger von Nvidia und AMD das dominierende Thema, das die Marktdynamik bis ins Jahr 2027 bestimmen dürfte.
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