Der japanische Konzern, oft als "Asiens MicroStrategy" bezeichnet, sieht seine aggressive Krypto-Strategie aufgehen. Während der Bitcoin wichtige Marken zurückerobert, dient die Aktie Investoren zunehmend als gehebeltes Instrument für den asiatischen Markt. Doch wie nachhaltig ist dieser Höhenflug über die psychologisch wichtige 500-Yen-Marke?

Die Aktie legte in den jüngsten Handelssitzungen über 10 Prozent zu und kletterte auf rund 510 Yen. Dieser Anstieg korreliert direkt mit dem Ausbruch des Bitcoin über die Marke von 94.000 Dollar. Die Erholung von den Tiefstständen im November 2025 bei 338 Yen bestätigt die Marktakzeptanz der sogenannten "Balance-Sheet-Beta"-Strategie: Steigt der Bitcoin, wächst der Nettoinventarwert (NAV) von Metaplanet, was unmittelbaren Kaufdruck auf das Papier auslöst.

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Milliarden in der Bilanz

Treiber der Bewertung ist die massive Anhäufung digitaler Assets. Aktuell hält das Unternehmen 35.102 Bitcoin im Wert von über 3 Milliarden Dollar. Allein im vierten Quartal 2025 kamen 4.279 Einheiten für rund 451 Millionen Dollar hinzu.

Anders als reine "HODLer" generierte Metaplanet im Geschäftsjahr 2025 rund 55 Millionen Dollar Umsatz durch Optionsstrategien und monetarisierte so die Volatilität. Die Ziele bleiben ambitioniert: Bis Ende 2026 sollen 100.000 Bitcoin in der Bilanz stehen, bis 2027 sogar 210.000 Einheiten.

Kapital effizient genutzt

Um den Aktienkurs nahe am Nettoinventarwert zu halten und Abschläge zu vermeiden, wurde ein Rückkaufprogramm von bis zu 150 Millionen Aktien genehmigt. Analysten verweisen auf die günstige Kapitalkostenseite von etwa 4,9 Prozent, während der sogenannte "Bitcoin Yield" – eine wichtige Kennzahl für die Performance der Strategie – 2025 bei 568 Prozent lag. Diese Diskrepanz zwischen günstiger Finanzierung und hoher Wertsteigerung der Assets schafft derzeit erheblichen Mehrwert für die Aktionäre.

Der Ausblick für 2026 bleibt eng an die Entwicklung der Kryptowährung gekoppelt. Besonders die Kombination aus schwächelndem Yen und steigenden Bitcoin-Preisen wirkt als doppelter Rückenwind für die in Tokio notierten Anteile, da die dollar-basierten Bitcoin-Bestände in lokaler Währung aufwerten. Der einstige Hotelbetreiber hat seine Transformation zur Bitcoin-Treasury-Firma vollzogen, womit die Kursentwicklung nun untrennbar mit dem digitalen Assetmarkt verbunden ist.

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