Die Deutsche Pfandbriefbank schockiert mit einem Verlust von 284 Millionen Euro für 2025 – der Ausstieg aus dem US-Geschäft fordert seinen Tribut. Die Dividende fällt komplett aus, und die Bank verschiebt ihre Mittelfristziele um ein Jahr. Die Aktie markiert derweil ein neues 52-Wochen-Tief.

US-Ausstieg kostet Hunderte Millionen

Das Zahlenwerk für 2025 offenbart die Dimension des Problems: Nach 90 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr steht nun ein Verlust von 284 Millionen Euro in den Büchern. Haupttreiber waren massiv gestiegene Risikovorsorge und Abschreibungen, die von 170 auf 410 Millionen Euro kletterten. Allein 334 Millionen Euro davon hängen direkt mit dem Rückzug aus den USA und der Projektfinanzierung zusammen.

Die Rendite auf das materielle Eigenkapital brach auf minus 10,6 Prozent ein. Für die Aktionäre bedeutet das: Keine Dividende für 2025, nachdem im Vorjahr noch 0,15 Euro je Aktie gezahlt wurden.

Vorsichtige Prognose für laufendes Jahr

Für 2026 rechnet der Vorstand mit operativen Erträgen zwischen 375 und 425 Millionen Euro – nach 422 Millionen im Vorjahr also bestenfalls eine Seitwärtsbewegung. Der Vorsteuergewinn soll sich auf magere 30 bis 40 Millionen Euro belaufen. Die Begründung: Die europäischen Gewerbeimmobilienmärkte erholen sich deutlich zäher als erhofft, und der Wegfall der US-Kredite lässt sich nur schrittweise kompensieren.

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Das Portfoliovolumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung soll zwischen 27 und 28 Milliarden Euro liegen. Die Mittelfristziele – 600 Millionen Euro Erträge und 8 Prozent Eigenkapitalrendite – verschiebt die Bank von 2027 auf 2028.

Aktie unter schwerem Druck

Die Kursentwicklung spiegelt die angespannte Lage wider: Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 27 Prozent verloren und notiert mit 3,03 Euro auf dem 52-Wochen-Tief. Das entspricht einem Abstand von gut 50 Prozent zum Jahreshoch von 6,11 Euro. In der Zehn-Jahres-Betrachtung summiert sich der Verlust auf 64,6 Prozent.

Vollständiger Bericht folgt am 23. März

Der nächste wichtige Termin steht bereits fest: Am 23. März 2026 legt die pbb den vollständigen Geschäftsbericht vor. Dann dürfte sich zeigen, wie detailliert die Bank den US-Ausstieg und die Neubewertungen in ihrem europäischen Portfolio aufschlüsselt – und wie realistisch der eingeschlagene Transformationskurs tatsächlich ist.

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