Metaplanet Aktie: 137 Millionen für Bitcoin
Die japanische Metaplanet bleibt ihrer aggressiven Strategie treu und will die Bitcoin-Bestände massiv ausbauen. Doch der Preis für die Expansion ist hoch: Eine umfangreiche Kapitalerhöhung soll die Kassen füllen, sorgt aber gleichzeitig für Unruhe unter den Bestandsaktionären. Die Verwässerung der Anteile wirft Schatten auf die ambitionierten Wachstumspläne.
Frisches Kapital und Schuldenabbau
Das Unternehmen kündigte eine Kapitalmaßnahme im Umfang von bis zu 21 Milliarden Yen (rund 137 Millionen US-Dollar) an. Der Vorstand genehmigte die Ausgabe von 24,53 Millionen neuen Aktien zu einem Preis von 499 Yen an ausländische Investoren. Zusätzlich beinhaltet das Paket Optionsscheine, die bei vollständiger Ausübung weiteres Kapital generieren könnten. Stichtag für die Zuteilung ist der 13. Februar 2026.
Der Löwenanteil des frischen Geldes fließt direkt in die Krypto-Wallet. Rund 14 Milliarden Yen sind fest für den Kauf weiterer Bitcoins eingeplant, um den Status als "Bitcoin-Treasury-Company" zu festigen. Der Rest dient der Bilanzsanierung: 5,2 Milliarden Yen fließen in den Schuldenabbau, während 1,5 Milliarden Yen für optionsbasierte Einkommensstrategien vorgesehen sind.
Ambitionierte Ziele trotz Gegenwind
Mit aktuell 35.102 Bitcoins in der Bilanz (Stand Ende 2025) ist der Hunger des Unternehmens noch lange nicht gestillt. Das erklärte Ziel lautet, bis zum Jahr 2027 rund 210.000 BTC zu halten – das entspräche etwa einem Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots. Diese Strategie wird über die Tochtergesellschaft Metaplanet Lightning Capital exekutiert.
An der Börse sorgte die Ankündigung kurzfristig für Verkaufsdruck. Die Sorge vor einer Verwässerung der bestehenden Anteile belastete den Aktienkurs spürbar. Zudem wächst das regulatorische Umfeld als Risikofaktor: Die Japan Exchange Group beobachtet Firmen, die Kryptowährungen im großen Stil horten, mittlerweile genauer, was potenziell strengere Auflagen zur Folge haben könnte.
Für Anleger stellt die Situation eine klare Abwägung dar. Die aggressive Akkumulationsstrategie bietet einen enormen Hebel auf den Bitcoin-Preis, doch die Finanzierung über neue Aktien fordert ihren Tribut. Der Erfolg der Maßnahme hängt nun davon ab, ob der Wertzuwachs der digitalen Assets die negativen Effekte der Verwässerung langfristig überkompensieren kann.
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