Meta Aktie: Reality Labs geschrumpft
Meta Platforms vollzieht eine Kehrtwende: Das Unternehmen streicht über 1.000 Stellen in seiner Metaverse-Sparte Reality Labs und schließt mehrere VR-Spielestudios. Während die Verluste im virtuellen Reich auf 73 Milliarden Dollar seit 2021 angewachsen sind, setzt CEO Mark Zuckerberg nun verstärkt auf Künstliche Intelligenz und erfolgreiche Wearables wie die Ray-Ban Meta Smartglasses. Die Aktie reagierte mit einem Minus von 2,47 Prozent auf 615,52 Dollar.
Vom Metaverse zur KI-Infrastruktur
Der Kahlschlag bei Reality Labs betrifft rund zehn Prozent der Belegschaft. Studios wie Twisted Pixel, Sanzaru Games und Armature Studio werden geschlossen. Die Botschaft ist eindeutig: Meta reduziert das Engagement in kostspieligen VR-Projekten, die seit Jahren Milliarden verschlingen, ohne nennenswerte Einnahmen zu generieren.
Parallel dazu forciert das Unternehmen den Ausbau seiner KI-Kapazitäten massiv. Anfang Januar sicherte sich Meta durch langfristige Verträge mit den Atomkraftanbietern Vistra, TerraPower und Oklo bis zu 6,6 Gigawatt CO₂-freien Strom – genug, um die geplante "Meta Compute"-Infrastruktur bis 2035 zu versorgen. Diese Rechenzentren sollen das Fundament für kommende KI-Anwendungen bilden.
Bei den Ray-Ban Meta Smartglasses verdoppelt das Unternehmen die Produktion zusammen mit Partner EssilorLuxottica, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Ein Erfolg, der zeigt: Praktische Wearables funktionieren besser als virtuelle Welten.
Anleger warten auf Zahlen
Die Investoren nehmen den Umbau zur Kenntnis, bleiben aber vorsichtig. Das erhöhte Handelsvolumen am Mittwoch deutet auf Unsicherheit hin, vor allem wegen der enormen Kapitalausgaben für die KI-Offensive. Rosenblatt Securities bekräftigte zwar seine Kaufempfehlung und verwies auf das langfristige Potenzial der "Meta Compute"-Initiative, doch der Markt will erst Resultate sehen.
Am 28. Januar 2026 nach Börsenschluss folgen die Quartalszahlen für Q4 2025. Im dritten Quartal hatte Meta mit einem Gewinn je Aktie von 7,25 Dollar und Einnahmen von 51,24 Milliarden Dollar die Erwartungen übertroffen. Analysten rechnen mit weiterem Wachstum im Kerngeschäft Werbung und ersten Erlösen aus KI-gestützten Tools. Ob die Rechnung aufgeht, entscheidet sich in zwei Wochen.
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