Meta Platforms vollzieht eine harte Kurskorrektur. Jahrelang war das Metaverse das dominierende Thema, doch nun streicht der Konzern massiv Stellen in der Reality Labs-Sparte und schließt ganze Spielestudios. Der Fokus verschiebt sich aggressiv in Richtung KI und Wearables – und eine prominente Personalie deutet auf neue politische Allianzen hin.

Abschied vom Metaverse-Traum?

Der Konzern zieht bei seiner kostspieligen Wette auf die virtuelle Realität die Reißleine. Rund 1.000 bis 1.500 Mitarbeiter der Sparte Reality Labs müssen gehen, was etwa 10 Prozent der Belegschaft in diesem Bereich entspricht. Besonders betroffen sind Teams, die an VR-Headsets und dem sozialen Netzwerk Horizon Worlds arbeiten. Drei namhafte Spielestudios, darunter Twisted Pixel und Sanzaru Games, werden komplett geschlossen. Selbst die für 400 Millionen Dollar übernommene Fitness-App Supernatural wird künftig nur noch im "Wartungsmodus" betrieben.

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Die freiwerdenden Mittel fließen direkt in den neuen Hoffnungsträger: Smart Glasses. Die Kooperation mit EssilorLuxottica rund um die Ray-Ban-Brillen übertrifft die Erwartungen mit über zwei Millionen verkauften Einheiten deutlich. Aufgrund der hohen Nachfrage plant Meta Berichten zufolge, die Produktionskapazitäten bis Ende 2026 zu verdoppeln.

Neue Führung, neue Strategie

Ein strategischer Schachzug gelang CEO Mark Zuckerberg auch auf Führungsebene. Mit der Ernennung von Dina Powell McCormick zur Präsidentin holt er eine ehemalige Beraterin der Trump-Administration an Bord. Sie soll ab sofort die KI-Infrastruktur vorantreiben und Partnerschaften mit Regierungen schmieden – ein Schritt, den der designierte US-Präsident Trump bereits öffentlich auf seiner Plattform Truth Social lobte. Gleichzeitig kündigte Meta die Initiative "Meta Compute" an, um die Rechenkapazitäten in diesem Jahrzehnt massiv auszubauen.

Teure Zukunftswetten

Finanziell bleibt der Umbau ein Kraftakt. Die Reality Labs verbrannten allein im dritten Quartal 2025 4,4 Milliarden US-Dollar, während sich die Gesamtverluste seit Ende 2020 auf über 70 Milliarden Dollar summieren. Die Aktie notiert nach einem Wochenverlust von rund 5 Prozent aktuell bei gut 620 US-Dollar. Damit hat sich das Papier spürbar vom 52-Wochen-Hoch bei 708 Dollar entfernt. Investoren blicken nun kritisch auf die massiven Investitionsausgaben (CapEx), die für 2025 auf bis zu 72 Milliarden Dollar geschätzt werden.

Der nächste entscheidende Termin steht unmittelbar bevor: Am 28. Januar 2026 präsentiert Meta die Zahlen für das vierte Quartal. Zwar halten die meisten Analysten an ihren Kaufempfehlungen fest, doch erste Bewertungen werden vorsichtiger. So senkte Wedbush das Kursziel jüngst von 920 auf 880 US-Dollar, was die gestiegenen Erwartungen an die Profitabilität unterstreicht.

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