Meta startet aggressiv in das Jahr 2026. Während die Märkte feiertagsbedingt noch ruhig sind, sorgt eine strategische Nachricht für Bewegung: Der Tech-Gigant übernimmt das KI-Startup Manus. Für Anleger ist dieser Schritt mehr als nur eine Expansion – er könnte die lang ersehnte Antwort auf die Frage sein, wie sich die massiven Investitionen in die künstliche Intelligenz endlich in messbaren Erträgen niederschlagen.

Strategischer Zukauf statt reiner Fantasie

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Übernahme des in Singapur ansässigen Unternehmens Manus für rund zwei Milliarden US-Dollar. Das Startup hat sich auf "General-Purpose AI Agents" spezialisiert und verzeichnete ein rasantes Wachstum: Innerhalb von nur acht Monaten stieg der jährlich wiederkehrende Umsatz von Null auf 100 Millionen US-Dollar.

Für Meta ist dieser Deal von entscheidender Bedeutung. Marktbeobachter werten den Kaufpreis im Verhältnis zur Marktkapitalisierung von 1,66 Billionen US-Dollar zwar als geringfügig, doch die strategische Signalwirkung ist groß. Die Technologie von Manus soll direkt in Produkte wie WhatsApp und Instagram integriert werden, um dort als "virtueller Kollege" zu fungieren. Dies adressiert direkt die Sorgen der Investoren bezüglich der Rendite (ROI) der immensen Kapitalausgaben für die KI-Infrastruktur.

Analysten sehen Wachstumspotenzial

Die Finanzwelt reagiert differenziert, aber überwiegend optimistisch auf den Zukauf. Die Bank of America bestätigt ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 810,00 US-Dollar und verweist auf das Potenzial im KI-Sektor trotz jüngster Volatilität. Noch zuversichtlicher zeigt sich Rosenblatt Securities:

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  • Rosenblatt: Die Experten sehen in der Manus-Übernahme einen möglichen Wachstumsturbo, insbesondere für das Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen. Das Kursziel liegt bei ambitionierten 1.117,00 US-Dollar.
  • BMO Capital: Hier bleibt man etwas zurückhaltender ("Market Perform", Kursziel 710,00 US-Dollar). Der Deal passe zwar in den Ausgabenplan für 2026, verändere das Bewertungsmodell aber vorerst nicht fundamental.

Regulatorische Hürden und Marktlage

Trotz der offensiven Strategie sieht sich der Konzern weiterhin juristischem Gegenwind ausgesetzt. Eine Klage der US-Jungferninseln wegen angeblich betrügerischer Werbung sowie der anhaltende Druck durch den Digital Markets Act (DMA) in der EU belasten das Stimmungsbild. Zudem stehen die prognostizierten Kapitalausgaben von 70 bis 72 Milliarden Dollar für 2025/2026 unter genauer Beobachtung.

Die Aktie selbst beendete das Jahr bei 660,30 US-Dollar. Damit notiert das Papier zwar rund 6,7 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch, konnte den breiteren Technologiesektor im letzten Monat jedoch outperformen.

Die nächste Bewährungsprobe steht bereits fest im Kalender. Am 4. Februar 2026 veröffentlicht Meta die Ergebnisse für das vierte Quartal. Dann wird sich zeigen, wie schnell die Integration von Manus voranschreitet und ob die aggressive Ausgabenpolitik durch konkrete Monetarisierungserfolge gerechtfertigt werden kann.

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