Meta vollzieht eine strategische Kehrtwende: Weg vom verlustträchtigen Metaverse, hin zu massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz. CEO Mark Zuckerberg krempelt das Unternehmen um – mit Stellenabbau, neuer Führungsstruktur und einem milliardenschweren Energie-Deal. Die Frage ist nicht mehr, ob Meta auf KI setzt, sondern wie teuer die Transformation wird.

Reality Labs wird ausgedünnt

Der Tech-Konzern streicht 10 bis 15 Prozent der Stellen in seiner Reality Labs-Einheit. Rund 1.500 Mitarbeiter sind betroffen – jene, die bislang an Metaverse-Hardware und -Software arbeiteten. Der Grund: Die Sparte hat seit 2020 über 70 Milliarden Dollar Verlust angehäuft, ohne dass ein profitables Geschäftsmodell in Sicht wäre.

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Die freigewordenen Ressourcen fließen direkt in den KI-Bereich. Zuckerberg hat intern unmissverständlich klargemacht: Kapitaleffizienz und Skalierbarkeit bei KI-Projekten haben Vorrang vor experimentellen Metaverse-Visionen. Was lange als Zukunftswette galt, wird nun zur Altlast.

Neue Führungsebene für KI-Infrastruktur

Parallel zur Umstrukturierung holt Meta externe Expertise an die Spitze. Dina Powell McCormick, frühere stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin unter Donald Trump, übernimmt als Präsidentin und Vizevorsitzende. Sie berichtet direkt an Zuckerberg und verantwortet die Beziehungen zu Regierungen und strategischen Partnern.

Die Personalie hat mehrere Dimensionen:

  • Politische Netzwerke: Powell McCormick soll regulatorische Hürden für Energie- und Infrastrukturprojekte aus dem Weg räumen.
  • Finanzstärke: 16 Jahre bei Goldman Sachs qualifizieren sie für milliardenschwere Investitionsvorhaben.
  • Operative Führung: Gemeinsam mit Santosh Janardhan (Infrastruktur) und Daniel Gross (Strategie) leitet sie die neue Initiative "Meta Compute".

Atomkraft für Rechenzentren

Um die wachsende KI-Infrastruktur mit Strom zu versorgen, hat Meta Verträge über bis zu 6,6 Gigawatt Atomenergie abgeschlossen. Partner sind Vistra, TerraPower und Oklo. Ziel ist eine CO2-freie Energieversorgung rund um die Uhr – eine Grundvoraussetzung für das geplante "Superintelligence"-System.

Mit TerraPower entwickelt Meta zwei Natrium-gekühlte Reaktoren, sechs weitere sind optional. Oklo liefert ein 1,2-Gigawatt-Kraftwerk in Ohio. Diese langfristigen Engagements zeigen: Der Konzern sichert sich physische Energieanlagen, um den Rechenbedarf des nächsten Jahrzehnts zu decken.

Was Analysten erwarten

Wells Fargo hat das Kursziel für die Meta-Aktie von 802 auf 795 Dollar gesenkt, hält aber am "Overweight"-Rating fest. Der Konsens von 41 Analysten liegt weiterhin bei "Strong Buy", das durchschnittliche Kursziel bei rund 825 Dollar. Das entspräche einem deutlichen Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau.

Entscheidend wird der Quartalsbericht am 28. Januar 2026. Investoren wollen wissen, wie sich die Kosteneinsparungen bei Reality Labs und die massiven Ausgaben für "Meta Compute" auf die Margen auswirken. Technisch steht die Aktie vor einem Widerstand bei etwa 660 Dollar – erst darüber würde sich die kurzfristige Konsolidierung auflösen.

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