Mercedes-Benz startet mit sichtbarem Rückenwind in das Börsenjahr 2026. Pünktlich zur Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas rückt der Premiumhersteller mit einer Produktoffensive in den Fokus der Anleger, die zuletzt eine volatile Phase durchlebten. Kann der Autokonzern mit neuen Elektromodellen und strategischen Maßnahmen die jüngste Korrektur nun nachhaltig beenden?

  • CES-Premiere: Weltdebüt des elektrischen GLC mit 800-Volt-System.
  • Kursreaktion: Deutliche Erholung am Freitag um 3,10 %.
  • Strategie: Fokus auf US-Wachstum und Kosteneffizienz.

Hoffnungsträger CES 2026

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Weltpremiere des vollelektrischen GLC auf der CES. Für Mercedes-Benz ist dieses Modell von strategischer Tragweite, da es zu den meistverkauften Fahrzeugen der Marke in Nordamerika zählt. Die technischen Daten sollen die Wettbewerbsfähigkeit unterstreichen: Das Fahrzeug verfügt über eine Reichweite von bis zu 713 Kilometern (WLTP) und ein 800-Volt-System für beschleunigte Ladevorgänge. Zudem integriert der Konzern über die MB.OS-Plattform KI-Lösungen von Microsoft und Google, visualisiert auf einem fast 40 Zoll großen "Hyperscreen".

Erholung nach Korrektur

Die fundamentalen Neuigkeiten zeigten am Markt Wirkung. Die Aktie konnte am Freitag deutlich zulegen und schloss bei 61,93 Euro, was einem Tagesgewinn von 3,10 % entspricht. Diese Bewegung ist als Gegenreaktion auf die vorangegangenen Tage zu werten, denn auf Wochensicht steht noch ein Minus von 11,65 % zu Buche.

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Unterstützt wird der Kurs durch das laufende Aktienrückkaufprogramm. Bis Ende Dezember 2025 erwarb das Unternehmen bereits über 5 Millionen eigene Anteile. Diese Maßnahme demonstriert die Zuversicht des Managements in die eigene Substanz, auch wenn der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 70,10 Euro derzeit noch gut 11 % beträgt.

US-Offensive und Kostendisziplin

Parallel zur Produktshow forciert CEO Adam Chamberlain die US-Strategie. Das Ziel ist ambitioniert: Bis Ende des Jahrzehnts sollen im dortigen Retailgeschäft jährlich 400.000 Fahrzeuge abgesetzt werden, wobei der Fokus klar auf den margenstarken Modellen GLC, GLE und GLS liegt.

Gleichzeitig hält der Konzern an seiner Kostendisziplin fest. Das Sparprogramm über 5 Milliarden Euro verläuft planmäßig und soll bis Ende 2027 vollständig greifen. Auf der Einnahmenseite reagiert das Unternehmen flexibel auf Währungsschwankungen: In Indien wurden die Preise zum Jahreswechsel aufgrund der schwachen Rupie und gestiegener Logistikkosten um bis zu 2 % angehoben.

Attraktive Bewertung

Fundamental betrachtet handelt die Mercedes-Benz Aktie weiterhin mit einem Abschlag zur Peer-Group. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von unter 10 und einer Dividendenrendite im Bereich von 7 % bleibt das Papier für wertorientierte Anleger ein spannender Kandidat. Ob die Erholung vom Freitag der Startschuss für eine längere Aufwärtsbewegung ist, dürfte sich spätestens am 12. Februar 2026 zeigen, wenn der Konzern seine nächsten Quartalszahlen vorlegt.

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