Mercedes-Benz Aktie: Ernsthafte Hürden?
Die Mercedes-Benz Group hat einen holprigen Start ins Börsenjahr 2026 hinter sich. Während der Kurs seit Jahresbeginn spürbar nachgegeben hat, richten sich nun alle Augen auf den kommenden Februar. Anleger hoffen, dass die anstehenden Unternehmenszahlen endlich Klarheit über die strategische Ausrichtung und die Tragfähigkeit der Luxus-Strategie in einem schwierigen Marktumfeld bringen.
Die wichtigsten Punkte:
* Schlüsseltag: Am 12. Februar veröffentlicht der Konzern die Ergebnisse für 2025.
* Aktuelle Entwicklung: Die Aktie verlor seit Jahresanfang 7,48 Prozent an Wert.
* Marktlage: Der Schlusskurs von 57,30 Euro liegt aktuell unter dem 50-Tage-Durchschnitt.
Der Fahrplan für Februar
Der Fokus der Marktteilnehmer liegt nun auf dem gefüllten Finanzkalender der Stuttgarter. Diese Termine gelten als potenzieller Katalysator für die Aktie, die zuletzt kaum Dynamik entwickelte und mit einem RSI von 36,3 eher im überverkauften Bereich tendiert. Konkret stehen folgende Daten an:
- 12. Februar 2026: Veröffentlichung der Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2025.
- 19. Februar 2026: Präsentation auf der Citi Global Industrials Tech & Mobility Conference.
- 04. März 2026: Vollständiger Geschäftsbericht 2025.
Besonders die Jahresergebnisse und der darauf folgende Ausblick dürften entscheidend sein. Investoren erwarten hier Antworten darauf, wie das Management die Profitabilität im Kernsegment sichern will.
Herausforderndes Umfeld
Der Hintergrund für die aktuelle Zurückhaltung am Markt ist der tiefgreifende Umbruch im Automobilsektor. Der Übergang zur Elektromobilität stockt teilweise, während der Wettbewerbsdruck aus China zunimmt. Staatliche Rahmenbedingungen, wie die neu aufgelegte Förderung für Elektroautos in Deutschland, könnten hier zwar für leichte Entlastung sorgen, doch die Skepsis überwiegt momentan.
Dies spiegelt sich im Kursverlauf wider: Mit einem Abstand von über 18 Prozent zum 52-Wochen-Hoch bei 70,10 Euro hat das Papier deutlich korrigiert. Marktbeobachter werten die kommenden Berichte daher als Lackmustest für die Glaubwürdigkeit der Unternehmensstrategie.
Am 12. Februar wird sich zeigen, ob die Zahlen stark genug sind, um den negativen Trend zu brechen, oder ob die Unterstützung im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts bei 55,00 Euro getestet wird.
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