Die Vorzeichen für die neue Handelswoche könnten kaum besser stehen. Völlig überraschend hat der Stuttgarter Autobauer einen juristischen Sieg gegen das Kraftfahrt-Bundesamt errungen, der alte Diesel-Lasten von den Schultern nimmt. Gleichzeitig rollt ein neuer „Reichweiten-König“ zu den Händlern, der die Elektromobilität neu definieren soll. Startet die Aktie jetzt zur großen Aufholjagd?

Juristischer Sieg: Ende der Zitterpartie?

Die wichtigste Nachricht für Anleger kam am Wochenende aus dem Gerichtssaal. Das Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein gab mehreren Klagen von Mercedes-Benz gegen Rückrufbescheide des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) statt. Der Grund ist so simpel wie folgenschwer: Die Behörde hatte ihre Bescheide auf veraltete Rechtsgrundlagen gestützt.

Für den Konzern ist das ein massiver Befreiungsschlag im zähen Diesel-Komplex. Zwar kann das KBA noch Berufung einlegen, doch die Verhandlungsposition der Stuttgarter hat sich schlagartig verbessert. Das Risiko teurer Nachbesserungen oder gar Stilllegungen für ältere Euro-5-Modelle sinkt drastisch. Investoren, die bisher wegen unkalkulierbarer Rechtsrisiken an der Seitenlinie standen, könnten nun hellhörig werden.

Angriff auf die Elektro-Konkurrenz

Während die Juristen die Altlasten abräumen, schalten die Ingenieure in den Angriffsmodus. Mit dem Marktstart des neuen CLA Shooting Brake setzt Mercedes-Benz ein dickes Ausrufezeichen hinter seine Technologiestrategie. Das Modell greift die Konkurrenz genau dort an, wo es bisher oft haperte: bei der Effizienz.

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Die Eckdaten lassen aufhorchen:
* Enorme Ausdauer: Der CLA 250+ schafft bis zu 768 Kilometer nach WLTP-Standard.
* Blitzschnelles Laden: Dank 800-Volt-Technik fließen in nur 10 Minuten rund 315 Kilometer Reichweite in den Akku.
* Kampfpreis: Mit einem Einstieg um 57.100 Euro positioniert sich das Modell aggressiv im Premium-Mittelfeld.

Personal-Rochade und Analysten-Lob

Passend zur technologischen Offensive tritt morgen, am 1. Dezember, auch personell eine neue Ära an. Jörg Burzer übernimmt als neuer Chief Technology Officer (CTO) das Entwicklungsressort. Er gilt als Pragmatiker, der die Lücke zwischen innovativer Entwicklung und effizienter Produktion schließen soll.

Diese Mischung aus rechtlicher Entlastung und operativer Stärke überzeugt auch die Profis. Goldman Sachs bestätigte jüngst das "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 74 Euro.

Blickt man auf den Schlusskurs vom Freitag bei 58,29 Euro, offenbart sich hier ein enormes Potenzial. Die Aktie konnte seit Jahresanfang zwar bereits knapp 10 % zulegen, notiert aber immer noch mit deutlichem Abstand zum 52-Wochen-Hoch von über 62 Euro. Die Kombination aus gewonnenem Prozess und starkem Produkt-Launch könnte nun genau der Treibstoff sein, der für den nächsten Kurssprung nötig ist.

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