Max Power Mining hat das Jahr mit einem klaren Signal an den Markt beendet: Der Wandel hin zu Natural Hydrogen ist keine Ankündigung mehr, sondern strategische Realität. Ein umfangreiches Jahresend-Update von CEO Ran Narayanasamy hat den Kurs spürbar belebt und die Story neu sortiert. Spannend ist vor allem die Frage, ob sich aus dem Mix aus Technologiefortschritt, prominenter Unterstützung und geplanter Abspaltung zusätzlicher Wert heben lässt.

Vom Konzept zur Messung

Kern der jüngsten Entwicklung ist der strategische Schwenk weg von einem breiten Fokus auf kritische Rohstoffe hin zu Natural Hydrogen als klarer Priorität. Laut Management ist das Unternehmen beim Lawson-Projekt in Saskatchewan vom „theoretischen Konzept“ zu messbaren Daten im Untergrund übergegangen.

Mehrere Punkte stützen diese Neupositionierung:

  • Erste tiefere Natural-Hydrogen-Bohrung in Kanada:
    Max Power hat am Lawson-Ziel die nach Unternehmensangaben erste kanadische Tiefbohrung durchgeführt, die gezielt auf natürliches Wasserstoffvorkommen ausgelegt ist. In mehreren geologischen Schichten wurden sowohl Wasserstoff als auch Helium nachgewiesen. Analytik und Completion-Tests laufen parallel, was den Zeitplan beschleunigen dürfte.

  • Technischer Hebel durch eigene Software:
    Mit „MAXX LEMI“ entwickelt das Unternehmen ein eigenes Large-Earth-Model-Integration-Tool, das mit KI arbeitet. Ziel ist es, die Exploration auf der rund 1,3 Millionen Acres umfassenden Landposition effizienter zu steuern und vielversprechende Zielgebiete genauer zu identifizieren.

  • Klare Trennung der Geschäftsbereiche:
    Die US-Tochter Homeland Critical Minerals (HCM), die das Lithium-Projekt Willcox Playa in Arizona hält, soll 2026 an einer kanadischen Börse separat gelistet werden. Die geplante Ausgliederung soll den Wert der Lithium-Aktivitäten vom Kerngeschäft Natural Hydrogen entkoppeln. Vorgesehen ist, dass bestehende Aktionäre von Max Power Aktien von HCM über eine Ausschüttung erhalten.

Das Management wertet diese Schritte als De-Risking der Wasserstoff-Pipeline: Technische Fortschritte, klarere Struktur und ein fokussiertes Geschäftsmodell sollen das Profil des Unternehmens schärfen.

Rückenwind durch prominente Unterstützer

Neben der Projektseite spielt auch die Kapital- und Investorenbasis eine Rolle für die aktuelle Wahrnehmung der Aktie. Max Power verweist auf bedeutende finanzielle Unterstützung durch namhafte Investoren, darunter der bekannte Rohstoff-Finanzier Eric Sprott. Zudem besteht eine Partnerschaft mit dem vietnamesischen Energiekonzern Bitexco (Big Energy Joint Stock Company).

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Max Power Mining?

Gerade im spekulativen Rohstoffsegment kann eine solche Konstellation als Vertrauensanker wirken. Marktbeobachter sehen in der Kombination aus strategischem Kapital und Industriepartnern ein Signal, dass der Natural-Hydrogen-Ansatz nicht nur als kurzfristige Story, sondern als längerfristige Option betrachtet wird.

Auch technisch spiegelt sich der neue Optimismus wider: Der Kurs lag gestern bei 0,45 USD und damit leicht über dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,42 USD, während die Aktie im Zwölf-Monats-Vergleich um rund 130 % zugelegt hat – ein Hinweis auf eine deutlich verbesserte Erwartungshaltung nach einer Phase der Konsolidierung.

Einordnung des Natural-Hydrogen-Schwenks

Der Schritt hin zu Natural Hydrogen ist klar ein Hochrisikoansatz, adressiert aber ein wachsendes Thema: natürlich vorkommender Wasserstoff („Gold Hydrogen“) als potenziell CO₂-arme Grundlast-Energiequelle. Gerade energieintensive Anwendungen wie Rechenzentren für KI-Anwendungen sorgen für Nachfragefantasie.

Im Vergleich zum früheren, breiteren Fokus auf „Critical Minerals“ bietet die Spezialisierung zwei Hebel:

  • Klareres Profil:
    Statt eines Gemischs verschiedener Rohstoffthemen steht nun eine klar definierte Zukunftstechnologie im Zentrum. Das erleichtert es dem Markt, das Unternehmen einzuordnen.

  • Wertfreisetzung durch Spin-out:
    Die geplante Abspaltung der Lithium-Assets adressiert einen häufigen Bewertungsabschlag bei Junior-Ressourcenwerten mit Mischportfolios. Durch die Trennung können Wasserstoff- und Lithium-Geschäft theoretisch jeweils eigenständig bewertet werden, was bei gelungener Umsetzung einen Bewertungsaufschlag ermöglichen könnte.

Die starke Kursreaktion zum Jahresende wurde am Markt vor allem als Reaktion auf diese wahrgenommene Risikoreduktion im Wasserstoffportfolio und das potenzielle Arbitragepotenzial durch die HCM-Notierung gewertet.

Ausblick auf 2026

Für das erste Quartal 2026 rücken nun zwei zentrale Themen in den Fokus: die technischen Ergebnisse aus der Fertigstellung der Lawson-Bohrung und die Details zum Spin-out von Homeland Critical Minerals.

Entscheidend für die kommerzielle Perspektive von Natural Hydrogen sind belastbare Daten zu Durchflussraten und langfristiger Förderstabilität. Das Unternehmen betont, dass eine zweite Bohrung am Bracken-Ziel bereits voll finanziert ist und Anfang des ersten Quartals 2026 in Angriff genommen werden soll. Parallel dazu dürfte der Markt genau auf Informationen zum geplanten Börsengang von HCM achten – insbesondere auf das konkrete Umtauschverhältnis für die Aktienverteilung und den Zeitplan der Transaktion.

Sollten die technischen Daten aus Lawson und Bracken überzeugen und der Spin-out planmäßig umgesetzt werden, hätte Max Power Mining eine deutlich klarere Ausgangsposition im noch jungen Natural-Hydrogen-Sektor – mit einem separaten Lithium-Vehikel als zusätzlichem Baustein.

Max Power Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Max Power Mining-Analyse vom 02. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Max Power Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Max Power Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Max Power Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...