Future Fuels vergrößert sein Uran-Standbein in einer der aktivsten Regionen der Branche. Mit dem Kauf von Hatchet Uranium will das Unternehmen sein Explorationsgebiet am Rand des kanadischen Athabasca-Beckens deutlich ausweiten – und setzt dabei komplett auf Aktien als „Währung“. Doch was steckt hinter dem Deal, und welche Bedingungen müssen dafür erfüllt sein?

Größerer Fußabdruck in Saskatchewan

Future Fuels hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Hatchet Uranium Corp. geschlossen. Die Transaktion bündelt laut Unternehmen rund 97.674 Hektar an Uran-Explorationsclaims in Nord-Saskatchewan unter einem Dach. Der Schwerpunkt liegt im Gebiet um den Wollaston Lake und zielt auf die geologisch aussichtsreiche Wollaston-Mudjatik Transition Zone.

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Das Paket umfasst fünf Claim-Blöcke. Als Kernstücke nennt Future Fuels das Hatchet-Lake-Projekt (13.711 Hektar) und das Highway-Projekt (17.606 Hektar). Hinzu kommen die drei weiteren Flächen Genie, Usam und CBX/Shoe mit zusammen 66.358 Hektar, die am Beckenrand liegen. Nach Abschluss soll die zusammengeführte Einheit als hundertprozentige Tochter firmieren und den Namen „Future Fuels Athabasca Inc.“ erhalten.

So läuft der Aktientausch

Der Deal ist als reiner Aktientausch konstruiert. Jede Hatchet-Uranium-Aktie wird zu einem festen Verhältnis von 0,760836 Future-Fuels-Stammaktien getauscht. Für bestehende Hatchet-Uranium-Warrants gilt derselbe Umtauschfaktor.

In Summe rechnet Future Fuels dadurch mit der Ausgabe von rund 15.000.007 neuen Aktien an die bisherigen Hatchet-Uranium-Inhaber. Entscheidend: Hatchet Uranium muss zum Closing bestimmte finanzielle Kriterien erfüllen. Dazu zählen ein Working-Capital-Defizit von maximal 200.000 US-Dollar sowie keine langfristigen Schulden. Außerdem braucht es die Zustimmung der Hatchet-Uranium-Aktionäre bei einer gesonderten Abstimmung und die üblichen regulatorischen Freigaben der Börse. Der Deal ist zusätzlich durch eine Schwelle bei „Dissent Rights“ abgesichert: Sollte mehr als 10% des Hatchet-Uranium-Aktienkapitals entsprechende Rechte ausüben, kann die Transaktion nicht fortgesetzt werden.

Royalties inklusive – und warum das wichtig ist

Mehrere der eingebrachten Flächen sind bereits mit Royalties belastet. Für Hatchet Lake wird eine 2% Net Smelter Returns (NSR)-Royalty genannt. Auch die Nebenflächen sowie das Highway-Projekt (das unter einer laufenden Optionsvereinbarung gehalten wird) tragen jeweils eigene 2% NSR-Strukturen, fällig bei Förderung und Abtransport von Mineralien.

Für Future Fuels bedeutet das: Die größere Fläche erleichtert eine gebündelte geologische Bewertung und eine einheitliche Explorationsstrategie, während die Royalties im Erfolgsfall die wirtschaftliche Beteiligung an späteren Erträgen mitbestimmen.

Zum Marktbild passt das durchaus: Das Athabasca-Becken gilt als eine der weltweit führenden Regionen für Uranexploration – und laut Quelltext treibt genau diese Attraktivität derzeit auch die Konsolidierung unter aktiven Minen- und Explorationsunternehmen.

Zum Kursbild: Trotz eines kleinen Plus am Freitag notiert die Aktie auf 30-Tage-Sicht deutlich tiefer (Schlusskurs 0,36 Euro; 30 Tage: -20,18%) – der Deal könnte damit auch als Versuch gelesen werden, über Größe und Projektbündelung neue Schlagkraft in der Region zu gewinnen.

Der nächste konkrete Meilenstein ist die Aktionärsabstimmung bei Hatchet Uranium sowie das Erfüllen der Closing-Bedingungen (u. a. Working-Capital-Limit und keine Langfristschulden) – erst danach wird aus der Vereinbarung der tatsächliche Vollzug.

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