Marvell Technology Aktie: Starkes Quartal
Marvell Technology hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Erwartungen der Analysten übertroffen. Wachstumstreiber ist das Rechenzentrum-Geschäft – und der Ausblick fällt noch ambitionierter aus als die Zahlen selbst.
Die Zahlen im Überblick
Der Umsatz im vierten Quartal lag bei 2,22 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Markt hatte mit 2,21 Milliarden gerechnet – knapp verfehlt, aber eben verfehlt in die richtige Richtung. Das Datenzentrum-Segment allein steuerte 1,7 Milliarden Dollar bei, ebenfalls 21 Prozent über dem Vorjahreswert.
Für das Gesamtjahr 2026 meldete Marvell einen Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar – ein Plus von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im Quartal um 33 Prozent auf 0,80 Dollar.
Ausblick überzeugt mehr als die Zahlen
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet Marvell einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Dollar. CEO Matt Murphy kündigte an, dass sich das Wachstumstempo in jedem Quartal des laufenden Geschäftsjahres beschleunigen soll – gestützt auf Rekordbuchungen und anhaltend starke Nachfrage aus dem Rechenzentrumsbereich. Bis zum vierten Quartal 2027 peilt das Unternehmen eine annualisierte Umsatzrate von über 3,0 Milliarden Dollar an.
Parallel dazu treibt Marvell zwei strategische Übernahmen voran: Celestial AI und XConn sollen die KI-Vernetzungskapazitäten ausbauen. Mit Celestial optics strebt das Unternehmen bis Ende des Geschäftsjahres 2028 einen annualisierten Umsatz von 500 Millionen Dollar an – mit dem Ziel, diesen bis Ende 2029 zu verdoppeln. Den Gesamtmarkt für sogenannte Scale-up-Interconnects beziffert Marvell auf über 10 Milliarden Dollar bis 2030.
Was Goldman Sachs dazu sagt
Analyst James Schneider von Goldman Sachs erhöhte nach den Zahlen sein Kursziel von 90 auf 100 US-Dollar. Das Rating bleibt bei „Neutral". Schneider hob außerdem seine Gewinnschätzungen für den Zeitraum 2026 bis 2028 um durchschnittlich 16 Prozent an und verwies auf Marvells starke Positionierung im laufenden Halbleiter-Superzyklus – vergleichbar mit Broadcom.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits rund 31 Prozent zugelegt. Ob das Kursziel von Goldman Sachs von 100 Dollar erreicht wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die ambitionierten Wachstumsziele im laufenden Geschäftsjahr tatsächlich geliefert werden.
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