Die Marvell-Aktie liefert am Freitag eine beeindruckende Performance ab. Das Papier schießt zeitweise um 17 Prozent nach oben – und zählt damit zu den stärksten Werten an der Wall Street. Auslöser ist ein deutlich angehobener Ausblick für das KI-Geschäft, der die Erwartungen der Analysten übertrifft.

Das Halbleiterunternehmen hat seine Umsatzprognosen für die kommenden Geschäftsjahre kräftig nach oben geschraubt. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet Marvell nun mit Erlösen von elf Milliarden Dollar, für 2028 sogar mit 15 Milliarden Dollar. Die Nachfrage nach maßgeschneiderten KI-Chips für Rechenzentren entwickelt sich offenbar noch dynamischer als bislang angenommen.

Analysten heben Kursziele an

Craig-Hallum reagiert prompt und erhöht das Kursziel von 141 auf 164 Dollar. Die Investmentbank bestätigt ihre Kaufempfehlung und begründet den Schritt mit dem breiten Wachstum im Rechenzentrumsgeschäft. Auch die Gewinnschätzungen steigen: Für 2027 kalkuliert Craig-Hallum nun mit einem Gewinn je Aktie von 3,78 Dollar statt zuvor 3,35 Dollar. Für 2028 wird ein Ergebnis von 5,46 Dollar je Aktie erwartet – deutlich über der alten Prognose von 4,54 Dollar.

Andere Analystenhäuser ziehen nach. Benchmark stuft die Aktie auf "Kaufen" hoch und setzt ein Kursziel von 130 Dollar. Stifel hebt das Ziel auf 120 Dollar an und verweist auf die starke Entwicklung im Rechenzentrumsbereich.

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Quartalszahlen übertreffen Erwartungen

Die jüngsten Quartalszahlen liefern einen weiteren Beleg für die Stärke des Geschäfts. Im Januar-Quartal erzielte Marvell einen Umsatz von 2,22 Milliarden Dollar – ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorquartal. Für das laufende Quartal stellt das Management 2,4 Milliarden Dollar in Aussicht, was einem Anstieg von acht Prozent entspricht und die Konsensschätzungen um fünf Prozent übersteigt.

Besonders das Segment Rechenzentren treibt das Wachstum. Die Integration der übernommenen Inphi-Sparte zeigt Wirkung, vor allem im Bereich Optik und Hochgeschwindigkeitsverbindungen für KI-Systeme. Das Umsatzwachstum der vergangenen zwölf Monate liegt bei 45 Prozent – ein Tempo, das in der Halbleiterbranche derzeit nur wenige erreichen.

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