Marvell bekommt kurz vor dem nächsten Zahlenwerk weniger Rückenwind von der Analystenseite. Wall Street Zen hat die Aktie am 21. Februar von „Buy“ auf „Hold“ heruntergestuft. Das ist keine Fundamentalkatastrophe – aber ein Signal, dass die Erwartungen an das weitere Tempo beim Wachstum gerade neu sortiert werden.

Warum die Herabstufung kommt

Auslöser ist vor allem die Gemengelage nach einem starken dritten Quartal und vor dem vierten Quartal, das am 31. Januar 2026 endete. Im Q3 lag der Gewinn je Aktie mit 0,76 US-Dollar leicht über der Schätzung von 0,74 US-Dollar. Der Umsatz stieg auf 2,07 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 36,8% gegenüber dem Vorjahr. Solche Zahlen liefern zwar Argumente für Optimismus, erhöhen aber auch die Messlatte für die nächsten Quartale.

Genau hier setzt die Vorsicht an: Für das vierte Quartal wird laut den Berichten eine Umsatzsteigerung von rund 21% gegenüber dem Vorjahr impliziert. Gleichzeitig wird betont, dass sich das Wachstum nach zuvor sehr hohen Raten abkühlt und in eine „normalere“ Spanne von 20 bis 35% übergehen könnte. Die Botschaft dahinter: Marvell wächst weiter, aber der Markt könnte künftig stärker darauf schauen, wie nachhaltig und planbar dieses Wachstum ist.

Konsens bleibt positiv – aber nicht euphorisch

Trotz der Abstufung bleibt das Gesamtbild in den Analystenschätzungen freundlich: Der Konsens wird als „Moderate Buy“ beschrieben. Dazu passt auch, dass es neben Kaufempfehlungen weiterhin eine nennenswerte Zahl an „Hold“-Ratings gibt. Im Kern spiegelt das eine typische Phase wider, in der gute operative Entwicklung zwar anerkannt wird, Anleger aber vor den nächsten Kennzahlen weniger bereit sind, immer höhere Bewertungen zu bezahlen.

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Bei den Kursdaten zeigt sich: Der Schlusskurs am Freitag lag bei 67,45 Euro, seit Jahresanfang steht ein Minus von 11,58% zu Buche.

Gemischte Signale bei Investoren – und zwei Zukäufe

Auch bei den großen Investoren gibt es kein einheitliches Bild. Einige Institutionelle haben ihre Positionen deutlich aufgestockt, andere leicht reduziert. Insgesamt liegt der institutionelle Anteil laut Quelle bei 83,51% – ein Hinweis darauf, dass die Aktie stark von professionellen Portfolios geprägt ist.

Parallel treibt Marvell strukturelle Schritte voran: Anfang Februar wurden zwei Übernahmen abgeschlossen (Celestial AI am 2. Februar und XConn Technologies am 10. Februar). Solche Zukäufe können strategisch wichtig sein – aber der Markt will meist sehen, wie sich das in Zahlen niederschlägt.

Am 5. März 2026 steht die nächste wichtige Wegmarke an: Dann ist die Ergebnis-Telefonkonferenz terminiert, bei der Anleger nicht nur auf die Q4-Zahlen, sondern vor allem auf den Ausblick und die Einordnung des Wachstumstempos achten dürften.

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