Rekor Systems Aktie: Fokus auf Trendwende
Rekor Systems hat an der Börse zuletzt massiv an Boden verloren. Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn um über 40 Prozent eingebrochen ist, rücken nun fundamentale Weichenstellungen in den Vordergrund. Die kommenden Quartalszahlen und der Einstieg in einen völlig neuen Wachstumsmarkt könnten darüber entscheiden, ob die Talsohle bei dem Spezialisten für KI-gestützte Verkehrsintelligenz bald erreicht ist.
Warten auf den Geschäftsbericht
Das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer richtet sich derzeit auf die bevorstehende Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Das Unternehmen hatte zuvor Signale für eine verbesserte finanzielle Performance gesendet, nachdem bereits in den vorangegangenen Perioden Fortschritte beim Umsatzwachstum und dem bereinigten EBITDA erkennbar waren.
Besonderes Interesse gilt dabei der operativen Effizienz und der Monetarisierung bestehender Großaufträge. Ein zentraler Faktor ist der landesweite Vertrag mit dem Verkehrsministerium von Georgia: Die vollständige Hochlaufphase wurde für das vierte Quartal 2025 erwartet, wobei die Abrechnungen bereits angelaufen sind. Anleger erhoffen sich nun konkrete Belege dafür, dass diese Projekte die Cashflows nachhaltig stärken.
Diversifizierung durch Deepfake-Erkennung
Abseits des Kerngeschäfts mit intelligenter Straßeninfrastruktur treibt Rekor Systems über seine Tochtergesellschaft Rekor Labs die Expansion in den Bereich der Deepfake-Erkennung voran. Diese Technologie nutzt künstliche Intelligenz und Machine Vision, um manipulierte Video-, Audio- und Bildinhalte zu identifizieren. Kann diese neue Sparte die nötigen Wachstumsimpulse liefern, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen?
Der vollständige Produktstart ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant. Angesichts des wachsenden Bedarfs an digitaler Authentizität könnte dieses Segment in den kommenden Jahren zu einem bedeutenden Standbein für das Unternehmen werden. Flankiert wird diese Strategie von internationalen Ambitionen: Rekor Systems bereitet für 2026 den Markteintritt in Europa vor, was die Abhängigkeit vom US-Heimatmarkt reduzieren soll.
Die aktuelle charttechnische Lage
Die jüngste Kursentwicklung spiegelt die Unsicherheit der Anleger wider. Mit einem Schlusskurs von 0,70 Euro am Freitag notiert die Aktie über 70 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und sucht nach einer stabilen Unterstützung. Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von 33,6 deutet jedoch darauf hin, dass der Titel nach dem heftigen Ausverkauf der letzten 30 Tage allmählich eine überverkaufte Zone erreicht.
Für Anleger liegt das Augenmerk nun auf dem anstehenden Geschäftsbericht für das vierte Quartal 2025. Sollten sich die Erwartungen an eine gesteigerte operative Effizienz und die volle Monetarisierung des Georgia-Auftrags bestätigen, könnte dies die Basis für eine Stabilisierung bilden. Ergänzend dazu wird der geplante Marktstart der Deepfake-Erkennung in der ersten Jahreshälfte 2026 zeigen, wie erfolgreich Rekor seine KI-Expertise diversifizieren kann.
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