Lynas Aktie: Überraschende Erholung!
Die Lynas Aktie gehört in den ersten Wochen des Jahres 2026 zu den absoluten Top-Performern an der ASX. Trotz der Ankündigung eines bedeutenden Führungswechsels kletterte der Kurs seit Jahresbeginn um rund 26 Prozent. Doch wie passt die starke Rally zum Abgang der langjährigen Erfolgs-Chefin und was erwarten Analysten für das laufende Geschäftsjahr?
Ära Lacaze endet
Amanda Lacaze, die das Unternehmen in ihrer zwölfjährigen Amtszeit vom Sanierungsfall zum 15-Milliarden-Dollar-Konzern formte, kündigte diese Woche ihren Rücktritt an. Der Markt reagierte jedoch bemerkenswert gelassen auf die Nachricht. Ein entscheidender Grund für die Ruhe ist der großzügige Zeitplan: Lacaze bleibt bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im Juni 2026 im Amt, was einen geordneten Übergang ermöglicht. Die Suche nach einer Nachfolge läuft bereits weltweit, wobei sowohl interne als auch externe Kandidaten geprüft werden.
Umsatzsprung erwartet
Treibstoff für den Kurs liefern vor allem die massiven Wachstumsaussichten. Prognosen deuten darauf hin, dass sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2026 auf rund 1,1 Milliarden Dollar fast verdoppeln könnte (Vorjahr: ca. 557 Millionen Dollar). Gleichzeitig soll die Produktion der wichtigen Metalle Neodym und Praseodym (NdPr) um 35 Prozent auf 8.800 Tonnen steigen. Als einziger bedeutender Produzent seltener Erden außerhalb Chinas profitiert der Konzern zudem direkt von den Bestrebungen westlicher Länder, ihre Lieferketten zu diversifizieren.
Analysten uneins
Die Bewertung der Aktie spaltet jedoch die Experten. Während das durchschnittliche Kursziel mit rund 15,40 Dollar kaum noch Luft nach oben lässt, gehen die Meinungen extrem weit auseinander. Die Spanne der Kursziele reicht von pessimistischen 7,00 Dollar bis zu optimistischen 29,50 Dollar. Häuser wie CLSA (16,20 Dollar) und Macquarie (17,00 Dollar) bleiben positiv gestimmt und verweisen auf einen voraussichtlich engen Markt für seltene Erden im laufenden Jahr.
Der weitere Kursverlauf dürfte maßgeblich von der Entwicklung der Rohstoffpreise und der geopolitischen Lage abhängen. Solange China Exportbeschränkungen für seltene Erden forciert, bleibt Lynas als strategische Alternative gefragt, doch eine Entspannung im Handelskonflikt könnte die Risikoprämie im Aktienkurs schnell schmelzen lassen.
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