Lufthansa Aktie: Krisenmanagement im Turbomodus
Während am Wochenende an Flughäfen weltweit das Chaos drohte, zeigte Lufthansa eiserne Nerven. Ein Software-Problem bei rund 6.000 Airbus A320-Maschinen hätte für massive Flugausfälle sorgen können – doch der Kranich reagierte blitzschnell.
Bereits am Freitagabend, unmittelbar nach der Warnung von Airbus, begann Lufthansa mit der Umsetzung der vorgeschriebenen Software-Updates. Der Großteil der Arbeiten war bereits in der Nacht sowie am Samstagvormittag abgeschlossen. Das Ergebnis: Keine einzige Flugstreichung bei den Airlines der Lufthansa Group. Lediglich vereinzelte Verspätungen ließen sich nicht vermeiden.
Notlandung löste Alarmstufe aus
Der Hintergrund der Aktion: Ein JetBlue-Flug musste am 30. Oktober nach einem plötzlichen unkontrollierten Höhenverlust notlanden. Airbus stellte fest, dass intensive Sonnenstürme die Flugkontrollrechner der A320-Serie durch Partikelströme stören können – ein Problem mit potenziell katastrophalen Folgen für die Flugsteuerung.
Während Air France am Freitagabend noch 35 Flüge streichen musste und in Tokio dramatische Szenen spielten, hatte Lufthansa die Situation im Griff. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder lobte das schnelle Handeln: "Das zeigt, dass die Sicherheitssysteme in der Luftfahrt funktionieren."
Luxus-Offensive als Gewinnhebel?
Doch während die Technik-Krise gemeistert wurde, kämpft die Kern-Airline weiterhin mit strukturellen Problemen. Das Massengeschäft leidet unter hohen Kosten und schreibt Verluste. Die Antwort des Managements: Eine Umstrukturierung im Konzern und ein massiver Ausbau des Premium-Segments.
Für zahlungskräftige Kunden wird es immer luxuriöser. Mit dem Entlastungspaket der Bundesregierung rund um Luftverkehrsgebühren könnte zudem die Verbindungsqualität in Deutschland verbessert werden. Ob diese Strategie ausreicht, um den Kranich zurück in die Gewinnzone zu führen, dürfte spannend werden.
Das Krisenmanagement am Wochenende zeigt jedenfalls: Operativ läuft es. Jetzt muss nur noch die Profitabilität folgen.
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