Lockheed Martin festigt seine Position im Indo-Pazifik und demonstriert technologische Leistungsfähigkeit. Der US-Rüstungskonzern hat gemeinsam mit dem japanischen Technologieunternehmen Fujitsu die erste Bestellung für eine Schlüsselkomponente des SPY-7-Radarsystems finalisiert. Parallel dazu gelang ein erfolgreicher Waffentest in New Mexico.

Strategische Partnerschaft mit Fujitsu

Die Vereinbarung macht Fujitsu zum offiziellen Zulieferer für die Subarray Suite Power Supply Line Replaceable Unit (PS LRU) des SPY-7-Radars. Diese Komponente wird künftig in Japan produziert und ist Teil der Aegis System Equipped Vessels (ASEV) der japanischen Marine.

Zentrale Eckpunkte des Deals:

  • Aufbau einer japanischen Lieferkette für das SPY-7-System
  • Stärkung der heimischen Verteidigungsindustrie Japans
  • Langfristige Sicherung der Einsatzbereitschaft der Flotte

Das SPY-7-Radar ermöglicht die gleichzeitige Erfassung und Verfolgung mehrerer Bedrohungen. Die Kooperation baut auf einer im Mai 2025 unterzeichneten Absichtserklärung auf und reflektiert die wachsende Bedeutung regionaler Verteidigungskapazitäten angesichts der Sicherheitslage im Indo-Pazifik.

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Raketentest erfolgreich absolviert

Am Testgelände White Sands in New Mexico hat Lockheed Martin das Extended-Range Guided Multiple Launch Rocket System (ER GMLRS) erstmals von einem M270A2-Werfer aus getestet. Die Rakete legte 112 Kilometer zurück und komplettierte damit die Systemqualifizierung für die Alternative Warhead-Variante.

Das ER GMLRS verdoppelt die Reichweite des Standard-GMLRS und erweitert die Schlagkraft bestehender Waffensysteme erheblich. In der ersten Jahreshälfte sollen operative Tests mit US-Soldaten folgen, bevor das System in den Feldeinsatz geht.

Die beiden Entwicklungen unterstreichen Lockheed Martins operative Ausführungsstärke sowohl bei internationalen Kooperationen als auch in der Weiterentwicklung seiner Produktpalette.

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