Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo hat den Markt mit einer kräftigen Prognoseanhebung überrascht. Gestützt auf eine starke erste Jahreshälfte und deutlich bessere Sichtbarkeit bei Auftragseingängen hebt das Management die Erwartungen für 2025 kräftig an. Doch was steckt hinter diesem Optimismus – und ist er gerechtfertigt?

Auftrags-Rallye befeuert Optimismus

Der spektakulärste Teil der Prognoseanhebung betrifft den erwarteten Auftragseingang. Leonardo rechnet nun mit neuen Orders in einer Bandbreite von 22,25 bis 22,75 Milliarden Euro – eine deutliche Steigerung gegenüber der bisherigen Guidance von rund 21 Milliarden Euro. Treiber dieser optimistischen Einschätzung sind erwartete Großaufträge, die das Orderbuch nachhaltig stärken und damit die Basis für künftige Umsätze signifikant verbessern.

Cash-Generierung übertrifft Erwartungen

Nicht nur beim Auftragseingang, sondern auch bei der Cash-Generierung zeigt Leonardo Stärke. Der Konzern hat seine Prognose für den Free Operating Cash Flow (FOCF) nach oben revidiert und erwartet nun 920 bis 980 Millionen Euro, nach zuvor etwa 870 Millionen Euro. Diese Verbesserung resultiert aus der soliden operativen Performance und erwarteten Anzahlungen aus neuen Verträgen. Parallel dazu wurde die Prognose für den Nettoverschuldung auf rund 1,1 Milliarden Euro gesenkt. Die Umsatzprognose von etwa 18,6 Milliarden Euro wurde bekräftigt.

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Dividende unterstreicht Finanzkraft

Bereits im Juni unterstrich Leonardo seine solide Finanzlage durch eine Dividendenzahlung von 0,52 Euro je Aktie aus den 2024er Gewinnen – fast eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Diese Ausschüttung demonstriert nicht nur die verbesserte Cash-Generierung, sondern auch das Bekenntnis zur Aktionärsvergütung.

Kann Leonardo diesen Schwung nutzen, um den jüngsten Aufwärtstrend fortzusetzen? Die technische Chartlage wird als bullisch eingestuft, mit wichtigen Widerständen bei 49,71 Euro. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Fundamentaldaten den Kurs weiter tragen können.

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