Nach einem turbulenten Kursmonat meldet sich die Analystenriege zu Wort — und liefert ein gemischtes Bild. Während die Aktie seit Jahresbeginn zeitweise fast 50 Prozent zulegte, hat sie in nur drei Handelstagen rund 20 Prozent davon wieder abgegeben.

Sell-Einstufung trotz höherem Kursziel

UBS hat das Kursziel für K+S gestern von 10,50 auf 11,50 Euro angehoben — hält aber an der Verkaufsempfehlung fest. Begründung: Die Risiken rund um die Kalinachfrage im laufenden Jahr seien real. Zugleich geht die Analystin von höheren Verkaufspreisen aus und schraubt die operative Gewinnschätzung für 2026 nach oben. Der Bewertungszeitraum wurde ebenfalls etwas nach vorne verschoben. Ein zwiespältiges Signal also: höhere Preiserwartungen, aber strukturelle Nachfragesorgen.

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Bank of America als neuer Großaktionär

Parallel dazu wurde bekannt, dass die Bank of America ihren Stimmrechtsanteil an K+S geändert hat. Die US-Großbank hält nun insgesamt rund 5,75 Prozent — zusammengesetzt aus 2,08 Prozent direkt über Aktien und 3,67 Prozent über Finanzinstrumente wie Swaps und Call-Optionen. Zum Vergleich: Bei der vorherigen Meldung lag der Gesamtanteil noch bei 6,57 Prozent, allerdings mit einer anderen Gewichtung zwischen Aktien und Derivaten.

Bemerkenswert ist die Verschiebung hin zu einem höheren Aktienanteil bei gleichzeitig gesunkenem Gesamtanteil. Die Meldeschwelle wurde am 23. März überschritten.

Der Artikel von Dienstag hatte bereits auf zwei weitere Großbanken verwiesen, die ihre Kursziele anhoben — auch wenn die Details dazu nicht vorliegen. Zusammen mit dem UBS-Update deutet das auf ein neu erwachtes Interesse der institutionellen Seite hin, trotz der jüngsten Kursschwäche.

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