Metallium hat den Sprung vom reinen Technologieentwickler zum kommerziellen Produzenten vollzogen. Ein neuer, auf zehn Jahre angelegter Liefervertrag für Gallium und Germanium mit der Indium Corporation sichert dem Unternehmen langfristige Einnahmen. Damit festigt der Spezialist für Metallrückgewinnung seine Position in der kritischen Rohstoff-Lieferkette der USA.

Strategische Partnerschaft fixiert

Der bindende Vertrag mit der Indium Corporation markiert das Ende einer kurzen Handelsaussetzung, die Metallium Ende März beantragt hatte. Über das nächste Jahrzehnt wird das Unternehmen nun Gallium und Germanium liefern – zwei Metalle, die für die Halbleiterindustrie, die Verteidigung und moderne saubere Energietechnologien unverzichtbar sind. Für Metallium bedeutet dieser Schritt vor allem Planungssicherheit und eine Validierung des eigenen Geschäftsmodells im industriellen Maßstab.

Die Produktion konzentriert sich auf den Standort in Texas, der von der Tochtergesellschaft Flash Metals USA betrieben wird. Dort soll die Verarbeitungskapazität am Texas Technology Campus signifikant ausgebaut werden, um die vertraglich zugesicherten Mengen liefern zu können.

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Effiziente Rückgewinnung aus Schrott

Im Zentrum der Strategie steht die patentierte „Flash Joule Heating“-Technologie (FJH). Dieses Verfahren ermöglicht es, hochwertige Metalle wie Gold, Kupfer oder Seltene Erden hocheffizient aus Elektronikschrott und Industrieabfällen zu gewinnen. Im Vergleich zu herkömmlichen Schmelzverfahren arbeitet die Methode deutlich emissionsärmer und verzichtet auf aggressive Säuren oder langwierige thermische Zyklen.

Die Versorgung mit dem nötigen Ausgangsmaterial für die US-Anlagen ist bereits durch eine Kooperation mit dem Bergbau-Konzern Glencore abgesichert. Diese Kombination aus gesichertem Rohmaterial und einem langfristigen Abnahmevertrag für die Endprodukte soll stabile Cashflows generieren.

Reaktion am Aktienmarkt

Anleger reagierten positiv auf die Nachricht: Die Aktie legte heute um rund 7,4 Prozent zu und notiert bei 0,35 Euro. Trotz der jüngsten Erholung bleibt das Papier volatil und liegt mit über 50 Prozent deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Oktober vergangenen Jahres.

Mit dem Abschluss des Zehnjahresvertrags hat Metallium eine wesentliche Hürde für die Kommerzialisierung genommen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie reibungslos die industrielle Skalierung am Standort in Texas verläuft, um die steigende Nachfrage nach kritischen Mineralien in den USA zu bedienen.

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