Kontron-Aktie: Bulle und Bär!
Kontron konnte im vergangenen Jahr so manchen Erfolg auf die Beine stellen, die Gewinne ankurbeln und die Prognose erhöhen. Das spiegelte sich allerdings nicht immer im Aktienkurs wider. Jener wurde auch gezeichnet von einem Ringen zwischen Käufern und Leerverkäufern. Letztere setzen auf fallende Kurse, an denen sie gutes Geld verdienen würden. Noch immer lässt die Kontron-Aktie keine klare Richtung erkennen.
Etwas kurios mutet da eine Meldung von "Börse Social" an. Dort ist zu lesen, dass Kontron-Chef Hanndes Niederhauser im Dezember 3.666 Kontron-Aktien verkaufte und sich damit ein Stück weit auf die Seite der Bären schlug. Zu Beginn des neuen Jahres wechselte er aber offenbar schon wieder die Seiten und gönnte sich 5.000 frische Aktien. Was hinter diesen Transaktionen stecken mag, bleibt das Geheimnis des CEO.
Kontron im Seitwärtstrend?
Das Volumen der Käufe und Verkäufe von Niederhauser ist freilich viel zu gering, um einen merklichen Effekt auf die Kurse zu nehmen. Die Märkte blicken aber immer sehr genau darauf, was in der Chefetage passiert und wie überzeugt man dort vom weiteren Wachstum sein mag. Dass Niederhauser nun seine Position unter dem Strich erhöht hat, kann also vielleicht als ein positives Signal gewertet werden. Die Kontron-Aktie legte am Freitag letztlich um 2,5 Prozent auf 23,36 Euro zu.
Dort angekommen hängt das Papier jedoch weiterhin in einer Seitwärtsbewegung mit relativ hoher Schwankungsbreite. Seit der letzten Korrektur im Oktober bewegt der Kurs sich zwischen 21 und 24 Euro hin und her. Erfreulich ist, dass die Aktie zuletzt sehr viel näher am oberen Ende dieser Spanne notierte. Doch ohne einen klaren Ausbruch bleibt es erst einmal beim Seitwärtstrend.
Wer setzt sich durch?
Langweilig wird es bei der Kontron-Aktie so schnell kaum werden. Auf das Jahr 2026 lässt sich unterschiedlich blicken. Kontron blickt auf einen ansehnlichen Auftragsbestand und die Entkonsolidierung des COM-Geschäfts verschaffte dem Unternehmen Luft zum Atmen. Skeptiker blicken jedoch auf potenziell rückläufige Umsätze durch diesen Schritt, was an der Börse noch abgestraft werden könnte. Bullen und Bären stehen sich weiterhin gegenüber und zuletzt konnte niemand der beiden die Oberhand gewinnen.
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