Knorr-Bremse hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro beim operativen Ergebnis überschritten. Während der Umsatz stabil blieb, sorgte eine strikte Kostendisziplin für neue Bestwerte beim Cashflow. Doch reicht dieser Rekordlauf aus, um die hohen Erwartungen am Markt auch im laufenden Jahr zu erfüllen?

Effizienzsprung treibt Profitabilität

Das operative EBIT kletterte um 5,1 Prozent auf 1,016 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der operativen EBIT-Marge, die von 12,3 auf 13,0 Prozent stieg. Dieser Sprung gelang dem Unternehmen trotz eines nahezu unveränderten Jahresumsatzes von rund 7,8 Milliarden Euro. Vor allem das Schlussquartal stach hervor: Ein organisches Umsatzplus von 6,4 Prozent und ein massiv gesteigerter Nettogewinn von 127,8 Millionen Euro zwischen Oktober und Dezember unterstreichen die aktuelle Dynamik.

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Volle Auftragsbücher für 2026

Mit einem Auftragsbestand von knapp 7,4 Milliarden Euro zum Jahresende verfügt der Konzern über eine solide Planungssicherheit für die kommenden Monate. Der Free Cashflow erreichte 2025 mit 790 Millionen Euro einen historischen Höchststand, was einem Zuwachs von über acht Prozent entspricht. Diese Liquidität bildet das Fundament für die weitere Umsetzung der „BOOST-Strategie“, die neben gezielten Investitionen auch eine kontinuierliche Portfoliooptimierung vorsieht.

Ambitionierte Ziele und technische Hürden

Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro an, bei einer weiter steigenden operativen Marge von rund 14 Prozent. Am Aktienmarkt kam es zuletzt jedoch zu leichten Gewinnmitnahmen. Am Freitag schloss das Papier bei 110,80 Euro. Mit einem Plus von über 15 Prozent seit Jahresbeginn und einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 78,1 gilt der Titel technisch als kurzfristig überkauft.

Am 20. Februar markierte die Aktie bei 115,20 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Sollte sich der RSI-Wert in den kommenden Handelstagen neutralisieren und der Kurs oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 101,17 Euro stabilisieren, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Die nächsten Impulse hängen nun an der konkreten Umsetzung der für 2026 angekündigten Umstrukturierungen, für die das Unternehmen Kosten von bis zu 30 Millionen Euro eingeplant hat.

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