Nach einer recht ausgedehnten Ruhephase kann Kapsch TrafficCom aktuell wieder mit einem frischen Auftragseingang punkten. Wie das Unternehmen kürzlich mitteilen ließ, wurde man für die Wartung und den Betrieb des landesweiten Maut- und E-Vignetten-Systems in Bulgarien auserkoren. Jenes umfasst auch die Modernisierung bestehender Systeme und die Aktualisierungen von straßenseitigen Systemen sowie Softwareplattformen.

Das Ganze lässt sich also mühelos als Großauftrag bezeichnen. Das Volumen wird auf 50 Millionen Euro bei einer Laufzeit von fünf Jahren beziffern. Das ist ordentlich, reicht aber offenbar nicht aus, um an der Börse für allzu große Begeisterung zu sorgen. Die Kapsch TrafficCom-Aktie reagierte heute Morgen lediglich mit Aufschlägen von 0,3 Prozent in Wien und der Kurs machte es sich bei überschaubaren 5,94 Euro bequem.

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Noch nicht aus dem Schneider?

Jeder neue Auftrag ist für Kapsch TrafficCom zunächst als gute Nachricht zu verstehen. Allerdings enttäuschte das Unternehmen zuletzt mit einer Prognose für das Geschäftsjahr, welches im ersten Halbjahr einen Umsatz von 200 Millionen Euro in Aussicht stellte. Brechen wir nun in bester Milchmädchenmanier das Volumen des Auftrageingangs aus Bulgarien auf ein Halbjahr herunter (5 Mio. Euro), so haben wir es mit einer Steigerung von gerade einmal 2,5 Prozent zu tun.

Das ist immer noch besser als Stillstand, aber eben nicht das, was die Anleger sich erhofft hatten und als Basis für eine nachhaltige Kurserholung hernehmen könnten. Es scheint also, als würde es zunächst beim Seitwärtstrend bleiben, bis Kapsch TrafficCom im größeren Stil für bessere Aussichten sorgen kann.

Kapsch TrafficCom: Schritt für Schritt

Als Gründe für die eher enttäuschenden Aussichten nannte Kapsch TrafficCom im vergangenen Herbst eine schwierige Marktlage, verzögerte Ausschreibungen und ausbleibende Großprojekte. Zumindest in einer Hinsicht liefert das Unternehmen nun Besserung. Es wäre ja möglich, dass darauf Fortschritte in anderen Bereichen noch folgen mögen. Dass die Anleger sich darauf nicht blind verlassen möchten, ist jedoch nachvollziehabr.

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