Der Buchungsfehler vom 13. März hat IperionX in eine juristische Kettenreaktion gestürzt. Nun ermittelt mit Bronstein, Gewirtz & Grossman eine weitere Anwaltskanzlei wegen möglicher Verstöße gegen US-Wertpapiergesetze — und die Aktie verliert weiter an Boden.

Die Lawine rollt weiter

Den Ausgangspunkt der Krise kennen Anleger inzwischen gut: IperionX korrigierte Mitte März eine Bilanzposition für das Halbjahr bis Ende Dezember 2025. Die sogenannten Right-of-Use-Assets waren mit rund 21,4 Millionen Dollar angegeben worden — der tatsächliche Wert lag bei etwa 3,75 Millionen Dollar. Eine Differenz von rund 17,7 Millionen Dollar, die das Unternehmen als Tippfehler bezeichnete.

Dieser Fehler zieht nun immer weitere Kreise. Mehrere Kanzleien haben Untersuchungen eingeleitet, und das Vertrauen der Märkte ist merklich erschüttert.

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Acht Verlusttage in Folge

Die Kursentwicklung spricht eine deutliche Sprache. An der NASDAQ schloss die Aktie am vergangenen Freitag mit einem Tagesverlust von knapp 8 Prozent bei 23,29 USD — der achte Handelstag in Folge mit roten Zahlen. Seit den Höchstständen Mitte März hat das Papier mehr als die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Zum Jahresbeginn hatte die Aktie noch ein Allzeithoch von 60,11 USD markiert.

Technische Analysten stufen den Titel mittlerweile als klaren Verkaufskandidat ein. Als Begründung nennen sie das Fehlen unmittelbarer Unterstützungsniveaus sowie eine durchschnittliche Tagesvolatilität von über zehn Prozent in der vergangenen Woche.

Operatives Geschäft läuft weiter

Abseits der juristischen Turbulenzen hält IperionX den Betrieb aufrecht. Das Unternehmen produziert Titanlegierungen für Luft- und Raumfahrt, Verteidigung sowie Elektrofahrzeuge und konnte zuletzt einen Prototypen-Auftrag des US-Militärs für schwere Kampffahrzeuge verbuchen. Institutionelle Investoren wie JPMorgan Chase und Quadrature Capital haben ihre Positionen zuletzt angepasst; der VanEck Rare Earth and Strategic Metals UCITS ETF hält weiterhin Anteile. Unternehmenschef Toby Symonds legte am 21. März per Pflichtmeldung seine Beteiligung offen: mehr als 3,1 Millionen Stammaktien sowie 23.000 American Depositary Shares.

Ob die operativen Fortschritte im Titaniumgeschäft ausreichen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell und transparent IperionX die laufenden Untersuchungen abarbeitet. Solange keine klaren Ergebnisse vorliegen, bleibt der Titel unter erheblichem Druck.

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