Die IREN-Aktie hat in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt, begleitet von deutlichen Schwankungen. Treiber ist vor allem der Strategiewechsel hin zu KI-Infrastruktur und ein milliardenschwerer Cloud-Vertrag mit Microsoft. Doch spiegelt die aktuelle Bewertung die Chancen realistisch wider – oder eher ein Szenario nahezu perfekter Umsetzung?

Kursdynamik und Kennzahlen

In den letzten vier Wochen legte der Aktienkurs um 47,05 % zu. Dabei kam es zuletzt auch zu Rücksetzern, etwa einem Tagesminus von 6,16 %. Heute schwankte die Aktie in einer engen Spanne zwischen 54,19 und 54,65 US‑Dollar.

Die Bewertung ist deutlich angestiegen:
- Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell zwischen 27,5 und 34.
- Damit notiert IREN über dem Durchschnitt der Softwarebranche.

Dieser Bewertungsaufschlag signalisiert, dass der Markt stark auf das künftige Ertragspotenzial des KI-Geschäfts setzt. Konkret traut ein Teil der Anleger dem Unternehmen zu, bis Ende 2026 eine jährliche Umsatzrate von 3,4 Milliarden US‑Dollar zu erreichen.

Wesentliche Eckpunkte:

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  • Großvertrag: Fünfjähriger KI-Cloud-Deal mit Microsoft im Volumen von 9,7 Milliarden US‑Dollar als zentraler Kurstreiber.
  • Institutionelles Interesse: Secure Asset Management, LLC ist neu eingestiegen.
  • Performance: 47,05 % Rendite im letzten Monat.
  • Bewertung: Hohes KGV, getrieben von Erwartungen an KI-Wachstum.

Strategiewechsel und Investoreninteresse

Der Fokus auf KI-Infrastruktur verändert das Profil des Unternehmens deutlich. Dieser strategische Schritt stößt vor allem bei institutionellen Investoren auf Interesse.

Secure Asset Management, LLC hat kürzlich eine neue Position von 35.628 Aktien aufgebaut. Dieser Einstieg fügt sich in ein größeres Bild: Weitere Großanleger passen ihre Engagements in IREN an, was auf zunehmendes Vertrauen in die langfristige Ausrichtung mit Schwerpunkt KI-Infrastruktur hindeutet.

Chancen mit klaren Risiken

Der Optimismus rund um das KI-Geschäft wird jedoch von klaren Risikofaktoren begleitet.

Zentral ist die starke Abhängigkeit vom einzelnen Großvertrag mit Microsoft. Diese Konzentration birgt Risiken, falls es zu Änderungen, Verzögerungen oder Problemen bei der Umsetzung kommt.

Hinzu kommt: Die bestehenden Bitcoin-Mining-Aktivitäten bleiben anfällig für die hohe Volatilität der Kryptomärkte. Schwankungen beim Bitcoin-Preis können die Ergebnislage weiterhin beeinflussen.

Der aktuelle Kursverlauf legt nahe, dass der Markt eine nahezu reibungslose Umsetzung der Expansionspläne eingepreist hat. Größere Verzögerungen oder operative Rückschläge hätten damit ein entsprechend hohes Enttäuschungspotenzial.

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