Der ESG-Datenspezialist verkündete eine milliardenschwere Partnerschaft mit dem KI-Unternehmen Resulticks – doch die anfängliche Börseneuphorie währte nur kurz. Nach einem kräftigen Kurssprung brach die Aktie zweistellig ein. Was steckt hinter der Zusammenarbeit und warum reagieren Anleger so skeptisch?

40 Millionen Dollar und eine mögliche Fusion

Diginex bindet seine ESG-Plattformen künftig direkt in die Analyse-Systeme von Resulticks ein. Das Ziel: Nachhaltigkeitsdaten sollen für geschäftliche Entscheidungen unmittelbar nutzbar werden. Über vier Jahre hinweg peilen beide Partner einen Gesamtumsatz von 40 Millionen Dollar an.

Die Kooperation konzentriert sich auf Schlüsselmärkte wie die USA, Indien, den Nahen Osten und Südostasien. Besonders im Finanzsektor und Einzelhandel sehen die Unternehmen Potenzial – zwei Branchen, die zunehmend unter Druck stehen, ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung auszubauen.

Ein weiterer Baustein der Vereinbarung regelt eine bestehende Forderung über 8 Millionen Dollar neu. Resulticks zahlt diese Summe gestaffelt bis Herbst 2026 zurück. Diginex-Gründer Miles Pelham spricht von einer deutlichen Wertsteigerung ohne hohe Zusatzinvestitionen.

Parallel verhandeln beide Seiten über einen möglichen Zusammenschluss. Die Eckpunkte stehen bereits fest, derzeit laufen Gespräche mit Kreditgebern über die Finanzierung. Ziel ist es, eine Verwässerung für bestehende Aktionäre zu vermeiden. Ob die Fusion letztlich zustande kommt, bleibt jedoch offen.

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Kursverlauf gibt Rätsel auf

Die Börse reagierte zunächst begeistert. Am Donnerstag sprang die Aktie an der NASDAQ um über 13 Prozent auf 0,85 Dollar. Freitag setzte sich die Erholung zunächst fort, drehte dann aber ins Minus – Schlusskurs: 0,8221 Dollar, ein Verlust von 3,28 Prozent.

Am Montag folgte der Absturz. Die Aktie brach um 20,58 Prozent auf 0,6529 Dollar ein. Innerhalb von nur drei Handelstagen verpuffte damit die gesamte Kursgewinne – und mehr.

Die Volatilität deutet darauf hin, dass Investoren die angekündigte Partnerschaft kritisch bewerten. Möglicherweise erscheint ihnen das Umsatzziel von 40 Millionen Dollar über vier Jahre zu vage, oder die noch unklare Fusion schürt Unsicherheit. Auch die gestaffelte Rückzahlung der 8-Millionen-Forderung bis 2026 könnte als Zeichen finanzieller Anspannung gewertet werden.

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