Intuit Aktie: Insider-Verkauf belastet
Die Intuit-Aktie steht unter Druck. Nach einem Kursrutsch von fast fünf Prozent in der letzten Handelssitzung werten Anleger die jüngsten Signale von Unternehmensinsidern und die konservative Jahresprognose neu.
Massiver Aktienverkauf des Mitgründers
Auslöser für die aktuelle Schwäche war ein erheblicher Insider-Verkauf. Mitgründer Scott Cook veräußerte 73.000 Stammaktien und erlöste dabei rund 50,4 Millionen US-Dollar. Die Transaktion ist Teil eines Trends: Innerhalb der letzten 90 Tage haben Insider insgesamt etwa 344.727 Aktien im Wert von rund 227 Millionen Dollar verkauft. Solch konzentriertes Abstoßen durch Führungskräfte wird von Märkten oft als Zeichen innerer Vorsicht interpretiert.
Starke Quartalszahlen, aber vorsichtiger Ausblick
Die Marktreaktion fällt trotz eines robusten Quartalsergebnisses negativ aus. Im ersten Geschäftsquartal übertraf Intuit die Erwartungen und steigerte den Umsatz um 18 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2026 wirkt dagegen verhalten.
Die Führung erwartet einen Umsatz von 20,997 bis 21,186 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von nur 12 bis 13 Prozent und bedeutet eine deutliche Verlangsamung im Vergleich zum letzten Quartal. Der erwartete Gewinn pro Aktie (GAAP) liegt zwischen 15,49 und 15,69 Dollar.
Künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber
Trotz der kurzfristigen Kursentwicklung treibt Intuit die Integration von KI voran. Über 2,8 Millionen Kunden nutzen bereits KI-gesteuerte Assistenten in der Plattform. Diese Tools reduzieren Buchhaltungsaufgaben laut Unternehmen um durchschnittlich zwölf Stunden pro Monat und beschleunigen die Zahlungsabwicklung.
Der Vorstand hat zudem eine Quartalsdividende von 1,20 Dollar je Aktie beschlossen – eine Erhöhung um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Anleger, die die Aktie vor dem 9. Januar 2026 halten, erhalten die Ausschüttung am 16. Januar 2026.
Die Aktie testet derzeit technische Unterstützungsniveaus, nachdem sie sich deutlich von ihren 52-Wochen-Höchstständen entfernt hat. Die Diskrepanz zwischen den starken Quartalszahlen und der zurückhaltenden Jahresprognose bleibt der zentrale Punkt, den institutionelle Anleger nun bewerten müssen.
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