Intellia Therapeutics hat von der FDA eine entscheidende Freigabe erhalten: Die Regulierungsbehörde hat den klinischen Stopp für die MAGNITUDE-2-Studie aufgehoben. Die Phase-3-Studie untersucht Nex-Z (ehemals NTLA-2001) zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose mit Polyneuropathie (ATTRv-PN).

Das Biotech-Unternehmen darf nun wieder Patienten rekrutieren und dosieren. Möglich macht dies ein überarbeitetes Studienprotokoll mit verstärkter Überwachung der Leberfunktion.

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Doch die Erleichterung ist nur von kurzer Dauer. Denn parallel hält die FDA am klinischen Stopp für die MAGNITUDE-Studie fest – jene Phase-3-Untersuchung, die sich auf die Kardiomyopathie-Form (ATTR-CM) der Transthyretin-Amyloidose konzentriert.

Die Crux mit der Kardiomyopathie

Die unterschiedliche Behandlung der beiden Studien durch die FDA sorgt für Unsicherheit. Während die Polyneuropathie-Studie nun fortgesetzt werden kann, bleibt die deutlich wichtigere Kardiomyopathie-Studie auf Eis.

Der Knackpunkt: Die ATTR-CM-Indikation betrifft eine wesentlich größere Patientengruppe und damit ein deutlich größeres Marktpotenzial als die Polyneuropathie-Form. Die anhaltende Suspendierung dieser Studie verschiebt zentrale Werttreiber zeitlich nach hinten.

Die Aktie reagierte mit deutlichen Schwankungen auf diese gemischte Nachrichtenlage. Investoren wägen nun ab: Ist die Freigabe der kleineren Studie ein Vertrauensbeweis in die Plattform-Technologie – oder überwiegt der Rückschlag beim größeren Programm?

Weitere Entwicklungen im Blick

Unabhängig von den FDA-Entscheidungen bleibt Intellia aktiv. Anfang Januar präsentierte das Unternehmen auf der J.P. Morgan Healthcare Conference seine Pipeline-Prioritäten für 2026.

Zeitgleich zog ein Insider-Verkauf Aufmerksamkeit auf sich: CEO John Leonard trennte sich von 34.146 Aktien. Auf der Gegenseite steht Interesse von institutioneller Seite – ARK Invest stockte Mitte Januar seine Position auf.

Was jetzt zählt

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird die Aufhebung des klinischen Stopps bei der ATTR-CM-Studie sein. Bis dahin dürften drei Faktoren im Fokus stehen:

  • Weitere regulatorische Updates zu Protokolländerungen für die Kardiomyopathie-Studie
  • Die tatsächliche Wiederaufnahme der Patientenrekrutierung bei MAGNITUDE-2
  • Datenveröffentlichungen zum hereditären Angioödem-Programm (HAE), der zweiten wichtigen Säule der klinischen Pipeline

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell Intellia die verbleibenden FDA-Bedenken ausräumen kann.

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