Atos hat mit seinen vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 ein gemischtes, aber in der Kernprofitabilität stabileres Bild gezeichnet als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Während der IT-Konzern einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen musste, konnte er bei der operativen Marge positiv überraschen. Damit erreicht das Unternehmen ein wichtiges Etappenziel seines Sanierungsprogramms.

  • Umsatz 2025: Rund 8 Milliarden Euro (entspricht dem Umsatzziel).
  • Operative Marge: Über 340 Millionen Euro (> 4 %) übertrifft die bisherige Prognose.
  • Umsatzentwicklung: Rückgang von fast 20 % im Vergleich zum Vorjahr.
  • Struktur: Wachstum bei Eviden (Cybersecurity, KI) kontrastiert mit Schwäche im Kerngeschäft.

Licht und Schatten in der Bilanz

Der massive Umsatzschwund von knapp 20 % im vergangenen Jahr spiegelt die tiefgreifende Transformation wider, in der sich das Unternehmen befindet. Besonders die klassische Service-Sparte stand unter Druck, während die Einheit Eviden – spezialisiert auf Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz – Wachstumssignale sendete.

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Kann die geplante Abspaltung der Marke „Bull“ nun den entscheidenden Impuls für den langfristigen Turnaround liefern? Die operative Marge von über 4 % deutet zumindest darauf hin, dass die Kosteneinsparungen im Rahmen des „Genesis Plans“ erste Früchte tragen und die Profitabilität trotz sinkender Erlöse stabilisieren.

Strategische Neuausrichtung und Marktposition

Neben den Finanzdaten forcierte das Management zuletzt die strukturelle Erneuerung. Die Ausgliederung des Geschäfts für Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen unter der Marke „Bull“ soll bereits im ersten Halbjahr als eigenständiges Unternehmen abgeschlossen werden. Basis hierfür ist eine Vereinbarung mit dem französischen Staat.

Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen in den vergangenen Wochen mehrere Auszeichnungen als Branchenführer in den Bereichen Cybersicherheit und KI-gesteuerte digitale Transformation in Europa und dem Nahen Osten. Auch personell gab es Veränderungen: Mit der Ernennung eines neuen Leiters für das Schweiz-Geschäft vor wenigen Tagen will Atos die regionale Führungsebene stärken.

Am 6. März folgt die Veröffentlichung der testierten Jahresergebnisse sowie der Finanzziele für 2026. Diese Daten werden Aufschluss darüber geben, ob die angestrebte Rückkehr zu organischem Wachstum und positivem Cashflow bis 2028 realistisch bleibt.

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